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Hückeswagen: Mähboot-Einsatz auf Wupper-Vorsperre

Wupper-Talsperre : Mähboot räumt auf Vorsperre Wanderstrecke für die Kanus frei

Nach dem Stadtparkteich vor drei Wochen ist jetzt auch auf der Wupper-Vorsperre das Mähboot der Essener Firma Vignold im Einsatz. Seit Anfang der Woche und voraussichtlich noch bis kommenden Freitag wird ein Mitarbeiter das Spezialgefährt von der Firma Pflitsch bis zur Brücke am Wehr, dem Absperrbauwerk, durchs Wasser steuern, um zumindest einen Teil der Kanadischen Wasserpest zu entfernen. Das teilt Prokuristin Ute Vignold-Gries auf Anfrage unserer Redaktion mit.

„Dies dient dazu, die Kanuwanderstrecke freizuhalten“, teilt Susanne Fischer, Sprecherin des Wupperverbands, mit. Seit 2013 ist das Kanufahren auf der Wupper-Talsperre und ihrer Vorsperre – immer zwischen dem 15. März und 15. Oktober –auf insgesamt zwölf Kilometern Länge möglich. Der Kanu-Wanderweg verbindet dabei Hückeswagen, Radevormwald und Remscheid auf dem Wasser. Wer die Wupper-Talsperre mit dem Kanu befahren möchte, benötigt eine Bootsplakette. Diese sind an der Freizeitanlage Kräwinklerbrücke und bei der Shell-Tankstelle an der Peterstraße erhältlich. Die Boote dürfen allerdings keinen Motor haben und nicht über sechs Meter lang sein.

In der Wupper-Vorsperre haben sich die Algen in diesem Jahr nicht so stark ausgebreitet, wie das schonmal der Fall war. Ute Vignold-Greis nennt als Grund das trübe Wasser, wodurch die Sonneneinstrahlung nicht so hoch war, was das Wachstum der Wasserpest verstärkt hätte. 

Am Ufer im Bereich Walkmühle steht ein grüner Container, der als Garage für das Mähboot dient. „Damit wir es nicht jeden Tag neu herantransportieren müssen“, erläutert die Prokuristin.

(büba)