Hückeswagen: Kulinarische Weltreise im Johannesstift

Altenzentrum in Hückeswagen : Johannesstift geht auf kulinarische Weltreise

Mitarbeiterinnen des Altenzentrums Johannesstift bereiteten jetzt Spezialitäten aus ihren Heimatländern vor und überraschten damit die Bewohner. Das kam so gut an, dass eine Wiederholung geplant ist.

Die Welt war jetzt zu Gast im Altenzentrum Johannesstift. Wer durch den Haupteingang eintrat, sah bereits, dass etwas anders war als sonst: Überall waren Tische mit verschiedenen Speisen aufgebaut, darüber hingen bunte Flaggen aus aller Welt, und die Mitarbeiter trugen nicht die übliche Dienstkleidung, sondern hatten sich in teils bunte Gewänder gehüllt. „Wir organisieren jedes Jahr mehrere Feste für unsere Bewohner“, berichtete Sonja Schunk, die stellvertretende Hauswirtschaftsleiterin. „Da wir zudem viele Mitarbeiter aus den verschiedensten Ländern haben, kam uns die Idee, eine kulinarische Weltreise zu machen.“ Da gab es für die Bewohner tatsächlich einiges zu entdecken: Mitarbeiterinnen aus Syrien, Marokko, Amerika, Russland, Spanien, Italien, der Türkei und Polen hatten Leckereien aus ihren Heimatländern zubereitet. „Und das sogar auf eigenen Kosten und in ihrer Freizeit. Das freut mich besonders“, betonte Einrichtungsleiterin Georgina Kovacs.

Das ungewöhnliche Speisenangebot kam bei den Bewohnern offensichtlich so gut an, dass nun eine Wiederholung auch in größerem Rahmen geplant ist. „Ja, wir wollen die kulinarische Weltreise auf jeden Fall wieder anbieten – vielleicht während des Sommerfests, damit wir auch in den Gartenbereich können“, bestätigte Georgina Kovacs.

Die Stift-Leiterin sah neben dem schönen Angebot für die Bewohner des Altenzentrums zudem auch eine politische Dimension in der kulinarischen Weltreise. „Wir sind in unserer Einrichtung multikulti – und das wollen wir so auch nach außen hin zeigen“, sagte Georgina Kovacs, deren Wurzeln in Kroatien liegen. Abgesehen davon kämen auch einige Johannesstift-Bewohner aus anderen Ländern. „Die haben sich natürlich besonders über die Leckereien aus ihrer jeweiligen Heimat gefreut“, versicherte Sonja Schunk.

(wow)
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