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Hückeswagen: Konzert von "Modern Generation" begeisterte Publikum im Gemeindehaus

Das Konzert war in jeder Hinsicht abwechlsungsreich : „Modern Generation“ lebt die Vielfalt

Das Konzert in der Reihe „Querbeet“ im Gemeindehaus an der Lindenbergstraße begeisterte Publikum.Die „Momis“, eine kleine Gruppe innerhalb von „Modern Generation“, hob sich nicht nur musikalisch vom großen Chor ab

Hückeswagen Lange mussten sich der Chor und sein Publikum gedulden. Nach vier Jahren und nur kleineren Auftritten setzte die Chorgemeinschaft „Modern Generation“ am Samstag ihre Konzertreihe „Querbeet“ fort und präsentierte wieder ihr umfangreiches Repertoire. Mit „Gut wieder hier zu sein“ eröffneten die Hückeswagener Sängerinnen und Sänger den ausverkauften Abend.

Der Song drückte aus, was die Mitglieder fühlten. Wenn auch gleich eins bei diesem Konzert anders war als üblich in der über 40-jährigen Chorgeschichte: Zum ersten Mal fand das Konzert nicht im Forum, sondern im Gemeindezentrum an der Lindenbergstraße statt. Für die Premiere wurde der Saal festlich dekoriert und erhielt durch verschiedene Luftballons, unter anderem in Musiknotenform, ein passendes Ambiente.

Ansonsten durften sich die Besucher über ein gewohnt abwechslungsreiches und ausgefallenes Programm freuen – für Ohr und Augen. Andreas Pyka und Vereinsvorsitzende Stefanie Gotzmann-Hessel führten kurzweilig und unterhaltsam durch das Konzert. „Wir leben und lieben Vielfalt“, betonte Gotzmann-Hessel. Und diese Vielfalt zeigte sich nicht nur bei der Auswahl der Songs, die von Schlager über Pop, Gospels und Evergreens bis hin zu Musicals reichte. Vor allem die verschiedenen Zusammenstellungen der gut 30 Stimmen zeugten davon.

Chorleiterin Maria Gotzmann gab nicht nur den richtigen Ton vor, sondern glänzte selbst in verschiedenen Konstellation am Mikrofon. Zu „Liebe meines Lebens“ sang sie gefühlvoll gemeinsam im Trio mit Ana Cantow und Stefanie Fröhlich. Humoristisch ging es zu beim Song „Hefe“, den sie zusammen mit Stefanie Fröhlich und Stefanie Gotzmann-Hessel A cappella auf die Bühne brachte. Passend zum Text, der mit einem Augenzwinkern Figurenprobleme von Frauen beleuchtet, traten die drei Frauen im Tortenkostüm auf die Bühne. Mit der richtigen Gestik unterstrichen sie die humoristischen Liedzeilen und brachten die Zuhöhrer zum Lachen.

Neben diesen lustigen Stücken erklangen auch bekannte Nummer wie Abbas „Thank you for the music“ oder Evergreens wie „My Guy“ und „Under pressure“. Natürlich durften bei „Querbeet“ ruhige und romantische Songs nicht fehlen. Zu Helene Fischers „Du lässt mich sein so wie ich bin“ trat Stefanie Fröhlich souverän als Solistin auf. Als der Chor unterstützend zum Refrain einstieg, erzeugte das Gänsehautgefühl. Mit viel Hingabe präsentierte sich auch Solist Johannes Gotzmann zu „You raise me up“. Andreas Pyka schlüpfte zu „Return to sender“ mit Glitzerjacke, Plateauschuhe und Brille mit Kotletten in die Rolle von Elvis Presley.

Der Chor hat aber noch mehr an Vielfalt zu bieten. Die „Momis“ ist eine kleine Gruppe innerhalb von „Modern Generation“. Der kleine Chor hebt sich mit Songs aus dem Film „Pitch Perfect“ oder Pentatonix „Say Something“ nicht nur musikalisch vom großen Chor ab. Auch die Outfits wurden dafür variiert.

Egal, in welcher Konstellation, die Chorgemeinschaft wusste ihre Gäste während des gesamten Konzerts zu begeistern. Nach jeder Darbietung gab es ein Feuerwerk an Applaus für die Akteure. Die bedankten sich mit den beien Zugaben, einem Lion King Medley sowie „Bring me sunshine“ bei ihrem begeisterten Publikum. Im Anschluss an das Konzert feierten Chor und Gäste noch beim „Afterglow“ gemeinsam das gelungene Konzert.