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Hückeswagen: Jahrgang acht der Realschule in Quarantäne

Hückeswagen in der Corona-Krise : Jahrgang acht der Realschule in Quarantäne

Ein Schüler ist mit dem Coronavirus infiziert, seit Montag ist der ganze Jahrgang zu Hause und muss digital unterrichtet werden. Es ist der erste Coronafall an einer Hückeswagener Schule.

Fünf Ziffern und ein Bindestrich markieren einenhistorischen Moment in der Hückeswagener Schulgeschichte. „20-171“ ist die Nummer er Öffentlichen Bekanntmachung des Obwerberischen Keises  vom 17. November,. Unter der ist die Allgemeinverfügung des Oberbergischen Kreises (...)  für die Stufe 8 der Städtischen Realschule Hückeswagen nach dem Gesetz zur Verhütung und Bekämpfung von Infektionskrankheiten beim Menschen (Infektionsschutzgesetz) zu finden. Was sich hinter dem sperrigen Amtsdeutsch verbirgt, ist schlicht und ergreifend die Auswirkung auf den ersten Coronafall an einer Hückeswagener  Schule.

„Ein Schüler des achten Jahrgangs ist psoitiv getestet worden“, berichtet Schulleiterin Brigit Sköries auf Anfrage unserer Redaktion. Er habe sich zu Hause angesteckt, sagt sie. Ein Buskind sei der Schüler nicht. Bereits am Sonntag hatte die Schulleiterin die Information über den positiv ausgefallenen Test des Axchtklässlers vo der Kreisverwaltung erhalten. Bis dann zumindest einigermaßenKlarheit bestand, was nun zu tun ist, vergingen noch drei Tage – erst am Mittwochmorgen hatte Birgit Sköries Klarheit.

Die Schüler der achten Klasse hatte die Schulleitung bereits umgehend nach Bekanntwerdung des Coronafalls in die häusliche Isolation geschickt. Seit Montag sind die Jungen und Mädchen zu Hause und werden digital unterrichtet – wie im ersten Lockdown im Frühjahr. Am späten Dienstagnachmittag hatte der Kreis dann die Allgemeinverfügung für die Hückeswagener Realschule unter der Nummer „20-171“ herausgeschickt. Betroffen sind demnach alle Schüler der achten Klassen, die am Montag und Dienstag voriger Woche Präsenzuntericht an der Realschule hatten.

Auch wenn seit den Herbstferien keine Maskenpflicht im Unterricht mehr gilt, tragen die Realschüler sie laut Schulleiterin Birgit Sköries dennoch weiterhin. Foto: Moll, Jürgen (jumo)

Sie sind nun verpflichtet, zweimal täglich die Körpertemperatur zu messen (s. Info-Kasten). Sollten diese über 38 Grad liegen, müssen sie das umgehend beim Kreisgesundheitsamt melden. Das gilt auch für Sympthome,die auf eine Covid-19-Erkrankung hindeutenwie etwa der Verlust oder die Beeinträchtigung des Geruchs- und Geschmackssinns, grippale Symptome, Halsschmerzen mit Kratzen, Husten und Heiserkeit oder Atemprobleme.