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Hückeswagen: IHK hilft bei der Suche nach Finanzierungsmöglichkeiten

Unternehmen in der Corona-Krise : IHK hilft bei der Suche nach Finanzierungsmöglichkeiten

Bei der IHK Köln können sich Unternehmer gebündelt und zielgerichtet über Angebote der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW), der NRW-Bank und der Bürgschaftsbank in der Corona-Krise informieren.

Viele Unternehmen sind noch immer von den Einschränkungen der Corona-Pandemie betroffen, haben mit zum Teil erheblichen Umsatzeinbußen zu kämpfen und suchen dringend Finanzierungsmöglichkeiten, um die Krise zu überbrücken. Hilfe finden sie bei der IHK Köln, die einen Service zum Thema „Finanzierung“ anbietet. Denn nach Ende der Corona-Soforthilfe lautet die Frage, wie Unternehmen ihre Liquidität sichern können.

„Bis Ende Mai konnte die Corona-Soforthilfe von Bund und Land NRW beantragt werden, wann und in welchem Ausmaß danach die vom Bundeswirtschaftsministerium angekündigten weiteren Corona-Überbrückungshilfen greifen, ist noch nicht entschieden“, heißt es in einer Pressemitteilung der IHK. Zur Lösungsfindung beitragen kann etwa der IHK-Service Finanzierung unter Tel. 0221 1640-3333 und im Internet unter www.ihk-koeln.de/230842

Hier können sich Unternehmer gebündelt und zielgerichtet über Angebote der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW), der NRW-Bank und der Bürgschaftsbank informieren. „Sie erhalten Auskunft, wann und wie ein Unternehmen den Weg über die eigene Hausbank gehen sollte und wo ein Direktantragsverfahren möglich ist“, teilt die IHK mit. Ob Förderdarlehen von Bund und Land oder Ausfallbürgschaften: Mit verschiedenen Instrumenten kann die Liquidität in diesen schwierigen Zeiten gesichert werden. Ratsuchende werden durch ein mehrstufiges Verfahren geführt: beim telefonischen Erstkontakt werden den Unternehmern Fragen gestellt, auf deren Grundlage die individuelle Situation bestimmt wird. Dazu passend rufen speziell geschulte IHK-Mitarbeiter zurück. Sollten Fragen offenbleiben, übernehmen Experten aus dem Bereich Unternehmenssicherung die weitere Beratung.

„Die IHK setzt mit diesem Angebot ihre besonderen Serviceleistungen während der Corona-Pandemie fort. In den vergangenen Wochen hat sie über Hotlines, Webinare, Videokonferenzen, Newsletter und gebündelte Interessenvertretung gegenüber Politik und Verwaltung die Unternehmen unterstützt“, teilt die IHK mit. Vor allem die Telefonberatung zu Liquiditäts- und Soforthilfen Tel. unter 0221 1640-4444 wurde stark frequentiert.

Ende März zählte die IHK weit mehr als 2500 Anrufe pro Tag. Zusammen mit den Anfragen, die über die IHK-Zentrale, das Service-Center sowie bei der zwischenzeitlich im Auftrag des Landes NRW geschalteten Hotline zur Kurzarbeit die IHK erreichten, summiert sich das auf mehr als 32.000 telefonische Beratungen mit Corona-Bezug.

(rue)