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Konzert im Hückeswagener Kultur-Haus Zach Ausgelassene Party mit den „Heart Devils“

Hückeswagen · Das Duo begeisterte mit Songs der 50er bis 80er Jahre im Kultur-Haus Zach. Die Zuhörer entließen die beiden Musiker erst nach drei Zugaben und feierten eine große Party.

Das Publikum hatte reichlich Spaß bei dem Konzert der „Heart Devils" (l.). Allen voran Jutta und Klaus Römer, die dazu ausgiebig tanzten.

Das Publikum hatte reichlich Spaß bei dem Konzert der „Heart Devils" (l.). Allen voran Jutta und Klaus Römer, die dazu ausgiebig tanzten.

Foto: D. Bauer

Bereits zum zweiten Mal waren die „Heart Devils“ am Samstagabend zu Gast im gut besuchten Kultur-Haus Zach. Mit Rock’n’Roll-, Country- und Americana-Songs wollten Rolf Kaudelka (Gitarre, Gesang) und Joachim Heinemann (Kontrabass) ihr Publikum begeistern, was den beiden Musikern auch gleich mit den ersten beiden Stücken von Elvis Presley und Johnny Cash gelang. Mit „Ring of Fire“ folgte ein weiteres bekanntes Lied von Cash, das in einer überarbeiteten Version des Duos dargeboten wurde. In den Anmoderationen gaben die beiden Hintergrundinformationen zu den Songs, wie beispielsweise zum Lied „Goodbye, Buddy“ von Mike Berry, eine Homage an den durch einen Flugzeugabsturz verstorbenen Buddy Holly. Darüber hinaus zeigten die Musiker zu allen Liedern auch die entsprechenden LPs.

Im weiteren Konzertverlauf standen Welthits wie „Peggy Sue“ und „Proud Mary“ auf dem Programm. Insbesondere bei den Rock’n‘Roll-Stücken hielt es Jutta und Klaus Römer nicht auf ihren Plätzen. Das Paar tanzte spontan zu den Liedern, mal vorne an der Bühne oder im hinteren Bereich des Konzertsaals. Damit unterstrichen die beiden Besucher die gute Stimmung, die das Duo mit seinem charmanten Auftreten, musikalischen Können an ihren Instrumenten und der überzeugenden Stimme von Rolf Kaudelka versprühte.

Vor der Pause folgten noch Evergreens wie der 1991 von Sänger „Bono“ geschriebene U2-Song „One“, der im Jahr 2000 von Johnny Cash gecovert wurde sowie, das Lied „The Night they drove old Dixie down“. Dieses war bereits 1969 ein Hit der Gruppe „The Band“. 1971 coverte Joan Baez dieses Stück und machte es dann zum Welthit. In Deutschland wurde der Hit vor allem unter dem deutschen Songtext „Am Tag, als Johnny Cramer starb“ bekannt.

Der zweite Konzertteil startete mit unvergessenen Songs des amerikanischen Gitarren- und Gesangsduos „Everly Brothers“, das ab Mitte der 1950er-Jahre eines der erfolgreichsten Musikduos der Popgeschichte und die erfolgreichste Gesangsgruppe vor den „Beatles“ war. Aber auch „If I were a Carpenter“ von Joan Baez, „I‘m on fire“ von Bruce Springsteen sowie „Walking in Memphis“ kamen beim Publikum bestens an. Den Abschluss bildeten die Elvis-Presley-Songs „In the Ghetto“ und „Burning Love“. Ein lang anhaltender Applaus entbrannte, und das Publikum wollte die beiden Musiker nicht von der Bühne entlassen.

So folgten zwei Zugaben – einmal der John-Denver-Welthit „Country Rose“ und der unvergessliche Hit „All I have to do I dream“ der „Everly Brothers“. Nach stehenden Ovationen holte das Publikum das Duo für eine dritte Zugabe zurück auf die Bühne. Mit „Bye, Bye Love“, ebenfalls von den „Everly Brothers“, endete das grandiose Konzert der „Heart Devils“. Schon jetzt steht fest: Im nächsten Jahr wird‘s eine Neuauflage geben.

(BM)