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Hückeswagen: Große Chancen für den Einzelhandel und den SC Heide

Ansichtssache : Das Engagement der Bürger ist auch 2019 sehr gefragt

Der Blick richtet sich nach vorne: In Hückeswagen stehen 2019 wichtige Projekte an. Die Bürger sollen aktiv mitmachen.

Der Start in ein neues Jahr ist immer auch verbunden mit einem Blick nach vorne. Das tut auch Bürgermeister Dietmar Persian. Er hat 2019 als „Jahr der Macher“ ausgerufen. Das verwundert kaum, denn für die Schloss-Stadt stehen wichtige Projekte im Mittelpunkt, bei denen die Hückeswagener wieder beweisen können, das sie gemeinsam sehr stark sein können. Das bezieht sich vor allem auf das Integrierte Stadtentwicklungskonzept, bei dem sich der Bürgermeister eine breite Bürgerbeteiligung wünscht. Die sollte dann auch kommen und rege genutzt werden. Denn wer mit seinen Ideen und Vorstellungen im Vorfeld einer Planung und Umsetzung gehört wird, hat hinterher nicht das Recht, zu meckern. Kommunikation ist wichtig, damit die Menschen sich mitgenommen fühlen und es als gut empfinden, was da vor ihren Haustüren geschieht.

Ein kleines Mosaiksteinchen dieses gemeinschaftlichen Weges ist auch der Plan, Hückeswagen zur „Fairtrade-Stadt“ zu machen. Denn auch hier wird es nicht ohne die tatkräftige Unterstützung der Menschen gehen. Dass sich auch eine Kleinstadt wie Hückeswagen auf den Weg macht, um die internationale Kampagne zur Förderung des fairen Handels zu unterstützen, ist aller Ehren wert und verdient Beachtung. Und damit wirklich alle an einem Strang ziehen können, bedarf es zunächst einer umfassenden Information der Bürger, was über einen Flyer geschehen soll. Den nur wer weiß, was er unterstützt, macht es mit Herzblut. Hoffentlich machen viele mit, um die Welt aus dem Bergischen heraus ein kleines bisschen gerechter zu machen.

Erstaunlich ist das neue Projekt der „Gotteshütte“ zusammen mit der Erich-Kästner-Schule: Eine „Schulstation“ gibt es in dieser Form nur ganz selten im Land. Kinder, die nicht mehr am Unterricht teilnehmen können, werden hier wieder fit gemacht. Absolut vorbildlich, was da an wichtiger Perspektivarbeit geleistet wird. Denn eines ist klar: Werden diese Kinder nicht frühzeitig gezielt gefördert und begleitet, rutschen sie garantiert durchs soziale Netz und sind zunächst einmal sich selbst überlassen. Und das kann niemand wollen.