Hückeswagen: Gewerbegebiet West 2 eine Erfolgsgeschichte

Mein Hückeswagen : West 2 – eine gewerbliche Erfolgsgeschichte

Das Gewerbegebiet Scheideweg wurde bereits in den 1990ern geplant und Anfang der 2000er Jahre erschlossen.

Im Stadtgebiet gibt es insgesamt rund 60 Hektar gewerbliche Flächen. Diese hängen nicht alle nahtlos zusammen, in der Schloss-Stadt gibt es zurzeit sechs Gewerbegebiete, ein weiteres mit West 3 im Bereich Kammerforsterhöhe / Heidt / Junkernbusch wird von der Stadtentwicklungsgesellschaft (HEG) derzeit geplant. Die Vermarktung der Flächen soll noch im Herbst starten. Mit einer Fläche von etwa 40 Hektar, von denen mit rund 30.000 Quadratmetern bereits drei Viertel von den unterschiedlichsten Firmen belegt sind, ist Winterhagen-Scheideweg das größte Gewerbegebiet in Hückeswagen. Den meisten ist es unter diesem Namen bekannt, seine offizielle Bezeichnung ist jedoch West 2. Die übrigen Gewerbegebiete in der Schloss-Stadt heißen West 1 (auf Wiehagen), Nord (Mühlenweg/Brücke), Ost 1 (an der Peterstraße), Ost 2 (An der Schlossfabrik) und Süd (Kobeshofen / Stahlschmidtsbrücke).

In West 2 sind derzeit 55 Firmen ansässig, die sowohl im produzierenden Bereich tätig sind, aber auch aus den Bereichen des Handwerks, Handels oder der Dienstleistung stammen. So haben sich dort etwa bedeutende Unternehmen der Automobil- und Papierindustrie ebenso angesiedelt wie Hückeswagens größter Arbeitgeber Klingelnberg, der dort eine Produktionsstätte für Antriebstechnik betreibt. Die Unternehmen kommen dabei nicht nur aus der Schloss-Stadt, sondern auch aus der näheren und weiteren Umgebung. „Die meisten Flächen sind bereits vermarktet, es stehen im Moment nur noch zwei Restflächen leer“, sagt Dieter Klewinghaus, Geschäftsführer der HEG. Hierbei handelt es sich um ein Grundstück von etwa 3700 Quadratmetern an der Henry-Ford-Straße sowie ein Grundstück von etwa 7000 Quadratmetern an der Heinrich-Schicht-Straße. „Beide sind derzeit reserviert“, sagt Klewinghaus.

Das Gewerbegebiet Winterhagen-Scheideweg ist für die Unternehmen interessant, weil es zum einen etwas außerhalb der Stadt liegt, aber auf jeden Fall noch gut erreichbar ist. Dazu komme ein weiterer wichtiger Standortfaktor, wie Klewinghaus betont: „Das Gewerbegebiet ist verkehrsgünstig an der B 237 und der L 101 gelegen. Man ist in jeweils knapp zehn Kilometern an den Autobahnanschlüssen in Wermelskirchen oder in Remscheid, wo man auf die Autobahn A1 nach Köln-Wuppertal-Dortmund kommt.“ Das Gewerbegebiet ist zudem an den Bus-Nahverkehr angeschlossen, der unmittelbar daran vorbeiführt, der nächste Bahnhof befindet sich in Remscheid-Lennep, ebenfalls etwa zehn Kilometer entfernt.

Auch Bürgermeister Dietmar Persian betont die Bedeutung des Gewerbegebiets: „West 2 ist eine einzige Erfolgsgeschichte für die Stadt Hückeswagen“. Es sei nicht nur zum beliebten Standort für viele Mittelständler aus der Schloss-Stadt geworden, sondern habe auch viele Möglichkeiten für Unternehmen aus Leverkusen, Burscheid und anderen Städten der Umgebung geboten. „Dazu kommen die vielen Arbeitsplätze, die durch die Ansiedlung der Unternehmen in Hückeswagen geschaffen wurden.“

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