Gefährdetenhilfe in Hückeswagen Warum Ehrenamtler freiwillig ins Gefängnis gehen

Hückeswagen · Die Gefährdetenhilfe Scheideweg trägt zur Resozialisierung ehemaliger Häftlinge bei. Jetzt wurden neue Ehrenamtler geschult, um erneut Gesprächsgruppen in Gefängnissen anzubieten. Sie helfen bei der Wiedereingliederung nach der Entlassung.

 Die Gefährdetenhilfe gestaltet auch Gottesdienste in Gefängnissen. Hier sind (v. l.) André Platte, Rahel Gebauer, Robert Reuter, Myriam Fischer, Jan-Christopher Keller und Petra Halfmann vor der JVA Düsseldorf.

Die Gefährdetenhilfe gestaltet auch Gottesdienste in Gefängnissen. Hier sind (v. l.) André Platte, Rahel Gebauer, Robert Reuter, Myriam Fischer, Jan-Christopher Keller und Petra Halfmann vor der JVA Düsseldorf.

Foto: Gefährdetenhilfe

Bis zum Ausbruch der Pandemie war die Gefährdetenhilfe Scheideweg mit ihren rund 200 Ehrenamtlern in 14 Gefängnissen NRWs tätig. Regelmäßig besuchten die gläubigen Männer und Frauen die Arrestanstalten, um ihren Dienst an Gott und den Menschen zu tun, den Inhaftierten in ihrer schweren Lage ohne jegliche Vorurteile, Halt und Hoffnung zu geben. Denn jeder, sagt auch Pfarrer Stefan Richert überzeugt, hat eine zweite Chance verdient.