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Hückeswagen: GBS unterstützt Hospizgruppe mit 1000 Euro

Hospizgruppe Hückeswagen : GBS unterstützt die „Weggefährten“ mit 1000 Euro

Auch im neuen Jahr kann die Hospizgruppe Hückeswagen „Die Weggefährten“ auf die Spendenbereitschaft von örtlichen Firmen, Parteien, Gesellschaften und Bürgern weiter bauen. So nahm sie jetzt 1000 Euro von der Genossenschaft für Bau- und Siedlungswesen (GBS) entgegen.

GBS-Vorstandsvorsitzender Thomas Nebgen würdigte die Arbeit der ehrenamtlichen Hospizbegleiter und machte das deutlich, in dem ihre wichtige Arbeit zusätzlich mit einer Mitgliedschaft bei den „Weggefährten“ unterstützt.

„Die GBS sieht sich als Sozialgemeinschaft und sorgt dafür, dass viele Hückeswagener bezahlbaren Wohnraum nutzen können“, berichtet Judith Hanke, Schriftführerin der Hospizgruppe. Aus diesem sozialen Gedanken heraus ist es laut Nebgen der GBS ein Anliegen, die Arbeit und den weiteren Bestand der Hospizgruppe Hückeswagen zu sichern. Mittlerweile stehen schwerkranken und sterbenden Menschen und ihren Angehörigen 30 Begleiter zur Seite und sind eine große Hilfe in der schwersten Lebenszeit. „Um diese Arbeit fachlich weiterhin zu sichern, sind die ,Weggefährten‘ neben der Refinanzierung durch öffentliche Kostenträger weiterhin auf Zuwendungen in Form von Einzel- und Dauerspenden, Kranzspenden oder Anlass-Spenden angewiesen“, betont Judith Hanke.

Nach Aussage von Gerd Prinz, stellvertretender Vorsitzender der Hospizgruppe, stellt sich die Trauerarbeit der Hospizgruppe neu auf. Zudem müssen die Kosten für die Qualifizierungsmaßnahme als Trauerbegleiter sowie die laufenden Kosten für Einzelbegleitungen und Trauergruppenangebote und notwendige Materialien komplett aus Spenden finanziert werden. „Da kommt die Unterstützung der GBS zur richtigen Zeit und wird ohne Abzug für die Menschen eingesetzt, die ihren Weg aus der Trauer finden müssen und dabei einen ,Weggefährten‘ brauchen“, stellt die Schriftführerin klar. Auch müsse die Arbeit der Hospizbegleiter laufend fachlich unterstützt werden und sei es selbstverständlich, dass alle Begleiter eine gute Fortbildung und Schulungen erhielten. Auch diese Maßnahmen können nur mit der finanziellen Unterstützung erfolgen.

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Judith Hanke: „Die Menschen verdrängen auch heute noch das Thema Krankheit und Tod aus ihrem Alltag und sind dann hilflos, wenn es sie trifft.“ Dann stünden die ehrenamtlichen Begleiter bereit und schenkten Zeit und Zuwendung.

Kontakt Bei Fragen oder einer Trauerbegleitung stehen die Koordinatorinnen Tanja Wagner und Miriam Führer zur Seite: ☏ 02192/9334858, E-Mail an info@hospizgruppe-hueckeswagen.de

(büba)