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Hückeswagen: Gabriele Riedesel bastelte spezielle Weihnachtskarten

Wermelskirchenerin macht Hückeswagener Einzelhändler Mut : Zeichen der Solidarität für Gastronomie und Handel

Die Wermelskirchenerin Gabriele Riedesel (68) bastelte 80 Weihnachtskarten, die an Hückeswagener Gastronomen und Einzelhändler verteilt wurden.

Zuspruch und Mut machende Worte sind gerade in Krisen-Zeiten wichtig. Daher stehen Sätze wie „Danke! Bleiben Sie gesund“ und „Viel Kraft für die kommende Zeit“ auf den Weihnachtskarten, die Andrea Poranzke und Monika Zöller jetzt an die Hückeswagener Gastronomen und Einzelhändler verteilt haben – eine Gemeinschaftsaktion des Stadtmarketings und der Wirtschaftsförderung der Stadt. „Wir haben dazu noch kleine Tüten gepackt und mit einer Apfelsine und ein paar Süßigkeiten versehen“, berichtet Monika Zöller, Geschäftsführerin des Stadtmarketings.

Der Anstoß zu dieser Aktion kam jedoch von dem Ehepaar Erhardt und Gabriele Riedesel. 80 Weihnachtskarten hatte die Wermelskirchenerin aus Tonpapier gebastelt und an das Stadtmarketing übergeben, mit der Bitte, diese an die Hückeswagener Gastronomen und Einzelhändler zu verteilen. „Es gibt so viele Menschen, die im Lockdown sind und vielleicht schließen müssen. Wir möchten ihnen damit Mut machen und zeigen, dass wir an sie denken“, erläutert die 68-Jährige ihre Beweggründe. Immer wenn Zeit und Muße war, hatte sie an den Karten gearbeitet, Tannenbäume eingeschnitten und weiß hinterlegt, mit Goldsternen verziert und mit netten Worten versehen.

Gabriele Riedesel fühlt sich mit Hückeswagen verbunden. Foto: BM

Mit der Schloss-Stadt fühlt sich das Ehepaar eng verbunden, wohnt es doch nur wenige Schritte von der Stadtgrenze entfernt in Durholzen, nahe des Golfplatzes Dreibäumen. Erhardt und Gabriele Riedesel engagieren sich zudem seit vielen Jahren ehrenamtlich im Seniorenkreis 55plus der Evangelischen Gemeinschaft Scheideweg, der aufgrund der Corona-Situation derzeit pausieren muss. Die 68-Jährige ist darüber hinaus im Seniorennetzwerk und bei den Hückeswagener „Helferlein“ im Einsatz. Daher werden auch noch weitere selbst gebastelte Karte entstehen und an Senioren verschickt. „Ich mache das sehr gerne – es ist mir ein Anliegen. Die Hückeswagener sollen wissen, dass wir hinter ihnen stehen“, sagt Gabriele Riedesel.

Dass die Idee bei den Empfängern gut angekommen ist, bestätigt Monika Winter: „Eine schöne Aktion, die mal wieder ein Lächeln ins Gesicht gezaubert hat“, berichtet sie erfreut.