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Hückeswagen: Fahrgäste müssen im Bürgerbus FFP2-Maske tragen

Mobilität in Hückeswagen : Fahrgäste müssen im Bürgerbus ab Montag eine FFP2-Maske tragen

Ab Montag, 25. Januar, gilt die neue Regelung – die blauen OP- und Stoffmasken sind dann nicht mehr erlaubt. Außerdem sind die Nachmittagsfahrten vorerst gestrichen, teilt der Bürgerbusverein mit.

Auch wenn der Bürgerbus in der Corona-Krise weniger genutzt wird, so ist er dennoch gerade für viele ältere Hückeswagener ein willkommenes Transportmittel. Gerade deren Sorge ist es, dass der Bürgerbus nun nicht mehr fahren wird. Daher bekommen die ehrenamtlichen Fahrerinnen und Fahrer immer wieder von den Fahrgästen zu hören: „Hoffentlich fährt der Bürgerbus weiter.“ Das wird er, wie der Sprecher des Bürgerbusvereins, Rolf Geeese, jetzt mitteilte. Um dem Wunsch nachzukommen, treten ab kommendem Montag, 25. Januar, beim Bürgerbus jedoch einige Änderungen ein.

So wird das Hygienekonzept zum Schutz der Fahrgäste erweitert. Geese: „Das Tragen von FFP-2-Masken im Bus wird ab Montag zur Pflicht.“ Die blauen OP-Masken dagegen reichten aufgrund des geringen Abstandes im Fahrzeug nicht aus. „Unsere Fahrgäste sind in der Regel älter als 60 Jahre und verfügen auch im Allgemeinen über FFP-2-Maske“, hat der Sprecher festgestellt. Für die Fahrgäste, die noch keine dieser Masken, etwa über die Apotheken, erhalten haben, hält der Bürgerbusverein eine begrenzte Anzahl von Masken bereit. Diese können im Bürgerbus zum Selbstkostenpreis von 1,50 Euro erworben worden. Trotzdem lautet die Bitte an die Fahrgäste: „Kommen Sie mit der FFP-2-Maske zum Bus.“

 Der Bürgerbus fährt vorerst nur noch vormittags.
Der Bürgerbus fährt vorerst nur noch vormittags. Foto: Stephan Büllesbach

Fast alle Fahrerinnen und Fahrer haben sich laut Geese bereiterklärt, den Bürgerbus auch weiterhin zu fahren, „weil sie sich aufgrund des geltenden Hygienekonzeptes im Bus sicher fühlen“. Mit den neuen Maßnahmen versuche der Bürgerbusverein zudem, auch weiterhin den meist älteren Hückeswagenern die Fahrt zum Arzt und zum Einkaufen zu ermöglichen.

Allerdings sind die Fahrgastzahlen seit Ausbruch der Pandemie im Frühjahr vorigen Jahres deutlich zurückgegangen. „Besonders bei den Nachmittagsfahrten ist die Anzahl der Fahrgäste so gering, dass diese bis auf weiteres einstellt werden“, kündigt Geese an.

(büba)