Umbau von Haltestellen in Hückeswagen Fahrbahnsanierung in Wiehagen auf 2025 verschoben

Wiehagen · Der Oberbergische Kreis wollte im Zuge der Umbauarbeiten an sechs Bushaltestellen an der Wiehagener Straße auch die Fahrbahn der K 3 erneuern. Das fällt aber erst einmal aus – wer dafür „Schuld“ hat. . .

 Auf Wiehagen werden Bushaltestellen barrierefrei ausgebaut.

Auf Wiehagen werden Bushaltestellen barrierefrei ausgebaut.

Foto: Stephan Büllesbach

Bis etwa Ostern Ende März / Anfang April muss im Verlauf der Wiehagener Straße mit Verkehrsbehinderungen und einer Baustellenampel gerechnet werden. Denn aktuell werden in dem Ortsteil sechs Bushaltestellen an drei Stellen so umgebaut, dass sie nach der Fertigstellung barrierefrei sein werden. Hintergrund sind die rechtlichen Vorgaben des Personenbeförderungsgesetzes, wonach die Stadtverwaltung die vorhandenen Bushaltestellen barrierefrei ausbauen muss. Zwar liegen diese an einer Kreisstraße. Wie Waldemar Kneib vom Bauamt diese Woche im Bauausschuss mitteilte, ist die Stadt jedoch die Trägerin der Straßenbaulast für Gehwege entlang von Kreis-, Land- und Bundesstraßen innerhalb der Ortsdurchfahrt.

Nun wollte sich der Oberbergische Kreis eigentlich an die Bauarbeiten „dranhängen“ und hatte die Sanierung der Fahrbahn der Wiehagener Straße, die Kreisstraße 3, vorgesehen. Doch damit wird erst einmal nichts, wie Kneib berichtete. Hintergrund ist, dass der Wupperverband zunächst die darunter liegende Entwässerungsleitung erneuern muss. „Dort weiß man aber voraussichtlich erst im Sommer, was genau und wie das gemacht werden muss“, sagte Kneib. Daher habe der Kreis die Fahrbahnsanierung der Wiehagener Straße um ein Jahr verschoben. Er ist aber aktuell in Gesprächen mit der Baufirma, die die Bushaltestellen umbaut. „Sie soll die schlimmsten Stellen der Wiehagener Straße erst einmal provisorisch sanieren“, berichtete der Mitarbeiter des Bauamts. Vor allem im Bereich Raspenhaus.

Im Übrigen muss die Stadt nur einen kleinen Teil der Baukosten für die Bushaltestellen tragen, auch wenn sie Baulastträgerin ist. 90 Prozent werden durch den Bund gefördert, bestätigte Kneib.

(büba)
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