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Hückeswagen: Erstkommunion wird wieder auf zwei Termine aufgeteilt

St. Mariä Himmelfahrt Hückeswagen : Erstkommunion auf zwei Termine aufgeteilt

18 Jungen und Mädchen der katholischen Gemeinde erhalten am 24. April und 1. Mai das Sakrament. Diese Regelung ist der Corona-Pandemie geschuldet, damit die Pfarrkirche nicht zu voll wird.

In der katholischen Pfarrgemeinde St. Mariä Himmelfahrt gibt es in diesem Jahr erneut zwei Termine für die Erstkommunion – traditionell wird das Sakrament immer am Sonntag nach Ostern, dem Weißen Sonntag, gespendet. Wegen der Pandemie haben sich die Verantwortlichen allerdings dafür entschieden, die Feiern aufzuteilen, damit die Pfarrkirche nicht zu voll wird. Die 18 Erstkommunionkinder sind etwa zur Hälfte auf die beiden Termine in der Pfarrkirche aufgeteilt – Sonntag, 24. April, und 1. Mai.

Die Feier der Erstkommunion ist letztlich der Abschluss einer mehrmonatigen Vorbereitungszeit. „Wir haben damit bereits im November begonnen – mit sechs Familienmessen und entsprechenden Familienstunden“, erläutert Diakon Burkhard Wittwer. Das alles sei Teil eines wegen Corona eingeführten Familienkurses Erstkommunion und habe in der Pfarreiengemeinschaft Radevormwald-Hückeswagen gleichermaßen stattgefunden. Die Gottesdienste hatten unterschiedliche Themen, etwa „Hörend – Die Bibel als grundlegende Frohe Botschaft“ oder „Versöhnt – Das Sakrament der Beichte als Chance“.

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Dazu gehörten auch die Teilnahme an der Sternsingeraktion, vertiefende Treffen als Gruppe zu den Familiengottesdiensten, das Vater-Kind-Wochenende im März sowie ein Jesus-Detektiv-Spiel. „Das war ein Quiz, das nur in Hückeswagen veranstaltet wurde und sich durch die ganze Vorbereitungszeit durchgezogen hat“, erläutert Wittwer. Die Gottesdienste fanden dabei zusätzlich zu den regulären Messen statt und waren so angelegt worden, dass auch diejenigen Gemeindemitglieder erreicht wurden, die vielleicht keine regelmäßigen Kirchgänger sind.

Die Vorbereitungen seien wegen der Pandemie anders als vor Corona und durchaus auch etwas aufwendiger gewesen, betont der Diakon. Allerdings seien die Gottesdienste und auch die anderen Termine dadurch wesentlich intensiver. „Was auch an der aktiven und umfassenden Beteiligung der Eltern gelegen ha“, betont Wittwer. „Es ist schön zu sehen, dass sie das Versprechen, das sie ihren Kindern mit der Taufe gegebene haben – sie auf dem Glaubensweg zu begleiten –, jetzt in die Tat umsetzen.“ Bei den Gottesdiensten habe durchgehend eine angenehme Atmosphäre geherrscht. „Für uns als Kirche ist es die Chance, die Familien als lebendige Kirche erreichen zu können“, unterstreicht er.