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Hückeswagen Erstkommunion für die letzten 15 Kinder

Kirche in Hückeswagen : Erstkommunion für die letzten 15 Kinder

15 Kinder feierten am Sonntag in St. Mariä Himmelfahrt ihre Erstkommunion. Die katholische Pfarrgemeinde im Pfarreienverband hatte diese Feiern auf insgesamt acht Messen aufgeteilt.

Es waren die letzten beiden von insgesamt acht Kommunionsfeiern im Pfarreienverband Radevormwald-Hückeswagen. Am vergangenen Sonntag bekamen in zwei Feiern um 9 und um 14.30 Uhr in der katholischen Pfarrkirche St. Mariä Himmelfahrt insgesamt 15 Kinder von Pfarrer Marc D. Klein und Diakon Burkhard Wittwer das Sakrament der Erstkommunion gespendet. Insgesamt gingen in den acht Feiern, die in der Zeit von Pfingsten bis Mitte September in beiden Pfarreien stattfanden, 61 Kinder zur ersten heiligen Kommunion. 30 davon in Hückeswagen und 31 in Radevormwald.

Burkhard Wittwer hat dafür von den Eltern durchaus positive Rückmeldung bekommen. „Es seien sehr stimmige Feiern gewesen, die kleineren Gruppen sind beiden Familien auf jeden Fall besser angekommen“, sagt der Diakon. Das sei auch eine positive Erfahrung, die man für die Zukunft mitnehmen werde. Die Eltern hätten sich zudem den Zeitraum aussuchen können, zu dem die Kinder zur Erstkommunion gehen würden.

 In St. Mariä Himmelfahrt wurden diese Kommunionsfeiern in zwei Messen aufgeteilt.
In St. Mariä Himmelfahrt wurden diese Kommunionsfeiern in zwei Messen aufgeteilt. Foto: Kathrin Brieden

Nicht nur die Feiern selbst, sondern auch die Vorbereitungen mit den Katechetinnen und Katecheten seien wegen der Corona-Krise ganzu anders abgelaufen als gewohnt. „Wir hatten wenige persönliche Treffen, da die Kontaktbeschränkungen das unmöglich machten“, sagte Wittwer. Aber, wie an so manch anderer Stelle auch, sei man hierdurch kreativ geworden, wie der Diakon weiter ausführt. „Wir konnten diesen Mangel an persönlicher Nähe durch unterschiedliche Formate zumindest ein wenig kompensieren“, sagt er. So habe es WhatsApp-Gruppen und Telefonate mit Eltern und Kommunionkindern gegeben. „Außerdem haben wir es geschafft, regelmäßige Hausbesuche zu ermöglichen. Ich habe den Familien auch wöchentliche Impulse für kleine, gemeinsame Hausandachten zukommen lassen“, sagt Wittwer.

Die Erfahrungen, die man so mit dem diesjährigen Jahrgang der Erstkommunionkinder habe machen können, werde man mit dem nächsten Jahrgang weiter umsetzen, sagt der Diakon weiter.

(wow)