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Hückeswagen erhält 260.010 Euro vom Land für Hochwasserschäden

Hückeswagen nach der Starkregen-Katastrophe : 260.010 Euro vom Land für Beseitigung der Hochwasserschäden

Der Oberbergische Kreis überweist Geld aus einem Landesfond. Hückeswagen erhält dabei die höchste Summe. Die Stadtkämmerin denkt bei aller Freude aber auch an die Unterstützung der von der Flut Betroffenen.

Wie schwer das Unwetter vor zwei Wochen Hückeswagen getroffen hat, macht diese Zahl deutlich: 260.010 Euro hat der Kreis jetzt an die Schloss-Stadt aus einem Landesfond überwiesen, womit die Kosten für die Beseitigung der Schäden beglichen werden sollen. Dabei geht es um die Reinigung der Alten Ladestraße und der Wupperauen nach der Verschmutzung durch ölhaltige Substanzen. Zudem müssen Schäden an Straßen, Verkehrsflächen, Brücken und Wirtschaftswegen beseitigt werden. Insgesamt hatte das Land den Oberbergischen Kreis mit einer Soforthilfe von einer Millionen Euro ausgestattet, die Gummersbach jetzt auf sieben betroffene Kommunen aufteilte – Hückeswagen erhielt dabei den größten Anteil, gefolgt von Wipperfürth (227.695 Euro)

„Die Kommunen haben in einer ersten Kostenschätzung gemeldet, welche nennenswerten unwetterbedingten Schäden reguliert werden sollen“, berichtet Kreisdirektor und Kreiskämmerer Klaus Grootens. Auf Basis dieser Rückmeldungen seien die Anteile gebildet worden. „Entsprechend werden die Fördermittel kurzfristig an die Kommunen ausgezahlt“, versichert Grootens.

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Stadtkämmerin Isabel Bever zeigt sich erfreut über „diese schnelle und unmittelbare Hilfe“, wie sie auf Anfrage unserer Redaktion sagt. Das Augenmerk der Stadtverwaltung liege aber auf den Menschen in Hückeswagen, die durch das Hochwasser und dessen Folgen stark betroffen sind. „Das bewegt uns sehr“, betont sie. Ihnen zu helfen sei jetzt vordringlicher. Daher verweist Isabel Bever noch einmal auf das Spendenkonto IBAN DE11 3405 1350 0000 2750 16 bei der Sparkasse Radevormwald-Hückeswagen, das die Stadt eingerichtet hat. Das gesammelte Geld wird für die direkt vom Hochwasser Betroffenen „ohne Kürzungen und unbürokratisch“ verwendet.

(büba)