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Hückeswagen: Einkehrtag der kfd zum Thema „Jesus und die Frauen“

Katholische Frauen Hückeswagen : Einkehrtag der kfd zum Thema „Jesus und die Frauen“

Nach langer Corona-Pause trafen sich jetzt 20 Mitglieder der Katholischen Frauengemeinschaft zum Einkehrtag im Gemeindehaus. Der Tag war informativ und spirituell.

Auf eine besondere Spurensuche gingen jetzt 20 Teilnehmerinnen beim Einkehrtag der Katholischen Frauengemeinschaft (kfd): Im Gemeindehaus gingen sie und Dr. Andrea Osten-Hoschek, Referentin für Theologie und Kirche, dem Thema „Jesus und die Frauen“ nach. Die zentralen Fragen waren dabei: Wie ging Jesus mit Frauen um? Was sagt die Bibel dazu? Und welche Möglichkeiten hatten Frauen in der Nachfolge Jesu mitzuwirken? Im Laufe des Tages wurde dabei die Geschichte einiger Frauen wurde näher beleuchtet, wie Monika Wedekind von der kfd berichtet. Vorgestellt wurden Maria von Magdala (Maria Magdalena), Jüngerin Jesu und erste Apostelin, Phöbe, Diakonin und Theologin, Junia, berühmte Apostelin, und Lydia, erste Christin Europas und Leiterin der Gemeinde in Philippi. „Die Teilnehmerinnen bekamen einen Einblick, wie diese Frauen die revolutionäre Bewegung Jesu unterstützten und schließlich als Wegbereiterinnen die christliche Kirche mit aufbauten“, schreibt Monika Wedekind in einer Pressemitteilung. Jesus sei ihnen dabei auf Augenhöhe begegnet.

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Der ungezwungene Umgang von Jesus mit Frauen sei etwas völlig Neues gewesen. Gehörten sie doch genauso zu seiner Gefolgschaft wie Männer. „Er lehrte sie nicht nur, sondern wies ihnen häufig eine Schlüsselrolle zu. Sie hatten einen aktiven Part bei der Verbreitung seiner Botschaft – und das in dieser Zeit, da Frauen keine Rechte hatten und in erster Linie für den Haushalt zuständig waren oder für Nachwuchs zu sorgen hatten“, betont Monika Wedekind.

Über die Jahrhunderte seien viele dieser Frauen aus dem Bewusstsein verschwunden. Sie seien teilweise verdrängt und verschwiegen worden, oder man habe einfach nicht mehr über sie gesprochen. „So kam es, dass aus dem neuen Volk Gottes eine Kirche der Männer wurde“, heißt es in der Pressemitteilung der kfd. Monika Wedekind: „Die Teilnehmerinnen waren sich einig, dass sich bis heute nicht viel daran geändert hat.“

Nach einem Nachmittagskaffee mit selbst gebackenem Kuchen ging die Gruppe zu einer kleinen Andacht in die Pfarrkirche, um diesen schönen und informativen Tag zu beschließen.

Diesen hatte das kfd-Ehrenmitglied Christel Lütgenau erst ermöglicht.

(büba)