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Hückeswagen: Ein-Euro-Verein finanziert die Erneuerung des Skaterparks

Hückeswagen : Neue Rampen für den Skaterpark

Die zweite Abstimmung des Ein-Euro-Vereins hat einen klaren Sieger.

Die Grabs, Flips, Grands und Flatlands dürften in absehbarer Zukunft noch mehr Spaß machen. Um diese Tricks zu perfektionieren, werden die Skaterboarder, die den Skaterpark an der Alten Ladestraße zwischen dem Aldi-Parkplatz und dem Bergischen Kreisel nutzen, wieder bessere Möglichkeiten vorfinden. Wird doch der Verein „(D)Ein Euro für Hückeswagen“ die Erneuerung des Skaterparks finanzieren; das ergab jetzt die September-Abstimmung des Fördervereins für Hückeswagen. Wie Beiratsmitglied Norbert Bangert am Donnerstag mitteilte, hatte sich die Mehrheit von 58 Prozent für dieses Projekt entschieden.

Etwa 130 der insgesamt zirka 450 Mitglieder hatten in der jüngsten Abstimmungsrunde des Ein-Euro-Vereins ihre Stimme abgegeben. Das Votum war eindeutig: 74 von ihnen entschieden sich für die Erneuerung des Skaterparks. „Diese Nachricht dürfte beim Jugendzentrum große Freude auslösen, denn dessen Team hatte sich mit diesem Vorschlag vor einiger Zeit beim Verein gemeldet“, berichtete Bangert. Die anderen beiden Vorschläge hatten mit je 27 Stimmen das Nachsehen. Zur Wahl standen noch eine Mammutbank – eine Art Aussichtsplattform in der Landschaft in Form einer überdimensionalen Ruhebank – sowie ein Wetterunterstand an der Radtrasse.

Der Ein-Euro-Verein wird nun zunächst Kontakt mit den Verantwortlichen bei der Stadt und im Jugendzentrum aufnehmen, um Details zu besprechen. Neben dem Team des Jugendzentrums sollen aber auch die Jugendlichen mit einbezogen werden. Klar sei, dass in die Gerätschaften und Rampen investiert wird, bestehe hier doch dringender Handlungsbedarf. „Der kleine Skaterpark ist deutlich in die Jahre gekommen“, machte Bangert deutlich.

Auf der Beiratssitzung in dieser Woche wurde zudem beschlossen, für dieses Jahr noch eine weitere Abstimmungsrunde anzusetzen. „Die Kassenlage lässt es zu“, versicherte der Beiratsvorsitzende Frank Jeschke. Nächste Woche will der Verein über die Projekte informieren, die zur Abstimmung stehen. Fest steht, dass dieses Mal speziell der Ortsteil Wiehagen davon profitieren soll. Auch will der Ein-Euro-Verein dort mit einem Stand um Stimmen und Mitglieder werben. Parallel dazu sind die Aktiven noch mit der Umsetzung bereits gewählter Projekte beschäftigt – so werden aktuell die Standorte für die Insektenhotels festgelegt. Dieses Projekt war bei der Abstimmung im Mai erfolgreich gewesen.

Der Verein nimmt jederzeit neue Ideen und Anregungen für mögliche Projekte entgegen. „Denn auch im neuen Jahr wollen wir wieder Projekte fördern, die den Hückeswagenern zugute kommen“, betonte Bangert. Vorschläge können etwa per Mail an info@1eur-hw.de an den Verein übermittelt werden. Wünschenswert wären zudem einige erklärende Worte und eine möglichst konkrete Empfehlung.
www.1eur-hw.de

(büba)