Hückeswagen: DNS-Nachweis – der Wolf von Altenholte ist eine Wölfin

Untersuchung in Hückeswagen : DNS-Nachweis – der Wolf von Altenholte ist eine Wölfin

Bei dem Tier handelt es sich um die Wölfin mit der Bezeichnung GW1433f, die sich mindestens seit Mitte Oktober in der Region aufgehalten hat oder noch aufhält.

Die Untersuchungen der DNS, die ein Wolf (Foto: bernd thissen/dpa) in der Nacht zum 20. November an dem von ihm gerissenen Schaf in Altenholte hinterlassen hatte, am Frankfurter Senckenberg Forschungsinstitut sind abgeschlossen. Ergebnis: Bei dem Tier handelt es sich um die Wölfin mit der Bezeichnung GW1433f, die sich mindestens seit Mitte Oktober in der Region aufgehalten hat oder noch aufhält. Nachzulesen ist das unter dem Link „Wolfsnachweis“ auf der Seite https://wolf.nrw/wolf/de/nachweise des Landesamts für Umwelt, Natur und Verbraucherschutz.

Am Mittag des vorletzten November-Mittwochs hatte Monika Schröter das tote Tier auf einer Weide nahe ihres Hauses an der K 5 entdeckt. Morgens bei der Fütterung der Tiere hatte noch so starker Nebel in Altenholte geherrscht, so dass das verendete Schaf nicht zu sehen war. Der Sachverständige Dietmar Birkhahn, Wolfsbotschafter des Landesamts für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz für Oberberg, schloss bei der ersten Spurenuntersuchung einen Angriff eines Wolfes nicht aus. Ein endgültiges Ergebnis könne aber nur die DNS-Untersuchung erbringen, sagte er. Drei Wochen später stand fest, dass ein Wolf das Jungtier gerissen hatte. Weitere Unteruschungen erbrachten nun den Beweis, dass die Angreiferin eine Wölfin ist, die sich seit geraumer Zeit im Bergischen aufhielt. Wenige Stunde vor dem Angriff in Hückeswagen hatte sie in Lindlar drei Schafe getötet und drei verletzt. Davor war GW1433f schon in Engelskirchen (1. November, 12. Oktober) und Lohmar (1. November) aufgefallen.

Wolfsbezeichnung GW steht für „German Wolf“ (deutscher Wolf), die Zahlen für das registrierte Tier, das „f“ für „female“ (weiblich).

(büba)