1. NRW
  2. Städte
  3. Hückeswagen

Hückeswagen: Die neuen Skaterrampen können jetzt ausprobiert werden

Die gute Nachricht für Hückeswagen : Neue Skaterrampen können ausprobiert werden

Auf dem Skaterpark an der Alten Ladestraße kann ab sofort wieder trainiert werden, denn die neuen, Ende März gelieferten und hauptsächlich vom Ein-Euro-Verein finanzierten Rampen wurden inzwischen vom Bauhof aufgestellt.

Angeliefert wurden sie bereits vor fast acht Wochen. Doch weil Skaterparks wie Spielplätze zu sehen sind, waren sie wegen der Corona-Pandemie bis zum 11. Mai gesperrt. Und weil zudem der Bauhof anschließend keine Kapazitäten frei hatte, wurden die neuen Skaterrampen (Foto: A. Poranzke) auf der asphaltierten Fläche zwischen dem Aldi-Parkplatz und dem Bergischen Kreisel im Zentrum erst jetzt aufgebaut. „Sie können ab sofort genutzt werden“, berichtet Stadtjugendpflegerin Andrea Poranzke. Die Grabs, Flips, Grands, Flatlands und wie die Skater-Kunststücke noch alle heißen dürfen den Hückeswagener Skatern nun noch mehr Spaß machen, denn sie finden nun wieder optimale Bedingungen vor.

Möglich gemacht hat das vor allem der Verein „(D)Ein Euro für Hückeswagen“. Dessen Mitglieder hatten bei der Abstimmung im Herbst mehrheitlich für die Erneuerung des deutlich in die Jahre gekommenen Skaterparks votiert, woraufhin der Vorstand zwei Drittel der Kosten für die neuen Rampen aus den Mitgliedsbeiträgen freigab. Der Rest wird aus dem Budget des Jugendzentrums über den Förderverein der städtischen Jugendpflege finanziert. Insgesamt kosteten die neuen Rampen knapp 12.000 Euro.

Nutzen darf die Rampen jeder. „Es gibt kein Mindestalter“, versichert die Stadtjugendpflegerin. Die Benutzung erfolge jedoch auf eigene Gefahr. Öffnungszeiten gibt es keine, allerdings „werden wir einen Hinweis machen, dass die Nutzung nach 22 Uhr nicht erlaubt ist“. Die Mitarbeiter des Jugendzentrums werden zudem regelmäßig kontrollieren, ob alles in Ordnung ist. „Wir haben auch vor, so lange das Jugendzentrum geschlossen ist, einen Tag in der Woche dort nachmittags vor Ort zu sein und uns mit den Jugendlichen zu treffen, damit der Kontakt bestehen bleibt“, versichert Andrea Poranzke.

Ursprünglich war vorgesehen, die neuen Rampen mit einer kleinen Einweihungsparty zu eröffnen, doch dann kam die Corona-Krise dazwischen. Möglicherweise wird der Ein-Euro-Verein das nachholen, sobald das wieder möglich ist.

„Jetzt müssen wir noch jemand finden, der uns eine Bank und Tisch sponsert“, sagt Andrea Poranzke. Interessenten können sich bei im Jugendzentrum melden unter ☏ 02192 851056.

(büba)