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Hückeswagen: Das ISEK ist trotz Corona-Krise nicht in Gefahr

Stadtentwicklung in Hückeswagen : Das ISEK ist trotz Corona-Krise nicht in Gefahr

Wie geht’s weiter mit dem Integrierten Stadtentwicklungskonzept? Bürgermeister geht davon aus, dass die Frist gehalten wird.

Dass zuletzt die politischen Gremien in Hückeswagen getagt haben, ist verhältnismäßig lange her. Am 18. Februar traf sich im Heimatmuseum der Planungsausschuss, am 27. Februar an gleicher Stelle der Stadtrat. Nach den Osterferien sollte die nächste Sitzungsperiode beginnen – doch auch die ist der Corona-Krise zum Opfer gefallen. Die politische Pause wurde zunächst bis Mitte Mai verlängert, dann stehen der nächste Planungs-, der Betriebsausschuss „Abwasser“ und der Sozialausschuss an, zudem soll das Altstadtfestkomitee tagen. Ob sich das dann wirklich treffen muss, ist derzeit in der Schwebe. Zwar gilt das Verbot von Großveranstaltungen zunächst nur bis zum 31. August. Doch weil nur eine Woche später das Hückeswagener Traditionsfest ansteht, ist längst noch nicht klar, ob das auch wirklich über die Bühne gehen wird.

Sicherer ist sich Bürgermeister Dietmar Persian da schon, wie es mit dem ISEK weitergehen wird. „Bis zum 30. September müssen die Förderanträge und die ersten Planungen an Land und Bund vorgelegt werden“, sagt er auf Anfrage unserer Redaktion. Persian ist optimistisch, dass diese Frist eingehalten werden kann. Zum einen habe der Stadtrat die nötigen Beschlüsse bereits gefasst. „Zum anderen arbeiten wir in der Verwaltung fleißig daran.“

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Auch wenn es aktuell keine Ausschuss- und Ratssitzungen gibt, so stehen Verwaltung und Politik doch in einem regen Austausch: Bürgermeister, Fachbereichsleiter und Fraktionsvorsitzende führen regelmäßige interfraktionelle Gespräche. Meistens als Telefonkonferenz, aber sie haben sich auch schon mal in einem großen Raum getroffen – mit dem vorgesehenen Mindestabstand. Persian hofft nun darauf, dass die weiteren Diskussionen zum ISEK in den Ausschüssen im Juni und der vorgesehenen Ratssitzung im Juli geführt werden können. Dann geht es aber auch um den jeweiligen Sachstand zur Corona-Krise und zur Haushaltssituation, erläutert der Bürgermeister.

In dieser Woche stellen sich mehrere Planungsbüros bei der Stadt vor, die die einzelnen Bereiche planen wollen. Intern laufen die Arbeiten an der konkreten Vorplanung des ISEK weiter, „die Voraussetzung für einen Förderantrag ist“, betont Persian. Ebenso soll bis Ende September eine vorläufige Kostenschätzung vorliegen. Aber auch die öffentliche Beteiligung der Hückeswagener soll noch nachgeholt werden.