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Hückeswagen: CDU schenkt der Stadt ein mobiles Tempo-Messgerät

Hückeswagener Straßenverkehr : CDU schenkt der Stadt mobiles Tempo-Messgerät

Mittlerweile hat die Stadt drei mobile Tempo-Messgeräte, mit denen an unterschiedlichen Stellen im Stadtgebiet die Anzahl der Fahrzeuge und die von ihnen gefahrene Geschwindigkeit registriert werden können.

Gerade in Wohngebieten oder in Tempo-30-Zonen an Schulen und Kindergärten hat so mancher das subjektive Gefühl, dass zu schnell gefahren wird. Objektiv betrachten können das etwa mobile Tempo-Messgeräte, die an unterschiedlichen Stellen aufgebaut werden können. Etwa an der Blumenstraße. Dort gab es immer wieder Kritik in den vergangenen Jahren, dass in der Tempo-30-Zone mitunter zu schnell gefahren wird – und das auf einer Straße, an der die Grundschule Wiehagen und der Johanna-Heymann-Kindergarten der Arbeiterwohlfahrt liegen. Nun hat die Stadtverwaltung ein weiteres Gerät gestiftet bekommen: Der Stadtverband der CDU spendet der hat ihr ein zusätzliches Gerät zur Tempomessung zur Verfügung gestellt.

Die CDU Hückeswagen habe sich die Verkehrssicherheit, aber auch den Schutz der Bürger vor Lärmbelästigung als wesentliche Inhalte zum Thema gemacht, betont Ortsvorsitzender Marc von der Neyen. Die Messanlage sei ebenfalls variabel einsetzbar. „Wir sind froh, dass diese zunächst an der Blumenstraße eingesetzt wird, wo sich zuletzt Anwohner über das zu schnelle Fahren auf der recht breiten Straße beschwert hatten“, sagt von der Neyen. Sie ergänze die vor kurzem auf der Fahrbahn angebrachten Hinweise auf die Tempo-30-Zone. Bürgermeister Dietmar Persian zeigt sich erfreut: „Das Gerät ist ein weiterer Schritt in Richtung zu mehr Sicherheit und weniger Verkehrslärm.“

Ein nach oben zeigender digitaler grüner Daumen zeigt an, wenn die erlaubte Höchstgeschwindigkeit – im Fall der Blumenstraße sind das 30 Kilometer pro Stunde – unterschritten wird. Wer dagegen schneller ist, bekommt einen nach unten zeigenden roten Daumen zu sehen. Nachdem das Messgerät dort im September 2019 und im Januar im Einsatz war, bilanzierte Ordnungsamtsmitarbeiter Roland Kissau: „Da wird schon recht zügig gefahren.“

Jetzt misst das neue die Anzahl der Fahrzeuge und deren Geschwindigkeit. Ein weiteres Gerät steht aktuell an der K 11 in Mitberg, wo der Verkehr gezählt wird. Ist die Kreisstraße doch für viele Ortskundige zu einem Schleichweg geworden, weil die parallel verlaufende B 483 seit Juli wegen der Fahrbahnsanierung gesperrt ist. Insgesamt verfügt die Stadt nun über drei mobile Tempo-Messgeräte.

(büba)