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Hückeswagen: Briefwahl startet am 10. August

Kommunalwahl in Hückeswagen : Briefwahl ist ab dem 10. August möglich

Die Vorbereitungen bei der Stadtverwaltung für die Kommunalwahl am 13. September laufen. An diesem Tag treten in Hückeswagen sieben Parteien bzw. Wählergemeinschaften für die Stadtratswahl sowie zwei Bürgermeisterkandidaten an.

Die Wahlbenachrichtigungskarten für die Kommunalwahl am 13. September werden zwar erst ab dem 20. August an die Wahlberechtigten in Hückeswagen verschickt, der Antrag auf Briefwahl aber kann bereits am kommendem Montag, 10. August, gestellt werden. Das teilte Ursula Thiel vom Wahlamt der Stadt mit. „Corona macht halt alles neu“, sagte sie.

Anfang nächster Woche wird auf der Internetseite der Stadt www.hueckeswagen.de ein Button mit einem Brief-Symbol freigeschaltet, über den die Briefwahlunterlagen beantragt werden können. Bis diese dann tatsächlich bei den Antragstellern eintreffen, werden aber wohl noch ein paar Tage vergehe. Denn Ursula Thiel hat den Druck der Stimmzettel am Dienstag in Auftrag geben, so dass sie erst in der kommenden Woche geliefert werden dürften.

Bei der Stadtverwaltung selbst können dann ab dem darauffolgenden Montag, 17. August, die vier Stimmen für Kreis- und Stadtrats-, Landrat- und Bürgermeisterwahl per Briefwahl abgegeben werden. Allerdings nicht wie bei den zurückliegenden Wahlen im Bürgerbüro, Bahnhofsplatz 14. Vielmehr wird die Verwaltung im darunterliegenden Büro der BEW einen Teil zur Verfügung gestellt bekommen, wo unter anderem die Wahlkabine für die Briefwahl stehen wird. Die Öffnungszeiten dort bis Freitag, 11. September sind montags, dienstags, donnerstags und freitags jeweils von 9 bis 12 Uhr sowie zusätzlich donnerstags von 15 bis 18 Uhr. „Es herrscht Maskenpflicht, und die Abstandsregelungen müssen eingehalten werden“, betont Ursula Thiel. Der Wahlleiterin und ihren Kollegen von der Stadtverwaltung wäre es jedoch am liebsten, die Hückeswagener würden ihre Stimmen per Briefwahl daheim abgeben. Denn dann käme kein Kontakt zustande, was jetzt in Corona-Zeiten ein durchaus wichtiges Argument ist.

Sobald Ende der dritten August-Woche die Wahlbenachrichtigungskarte eintrifft, kann die Briefwahl auch mit dieser beantragt werden. Dafür muss der Antrag auf der Rückseite ausgefüllt und in einen der beiden Hausbriefkästen der Verwaltung am Bürgerbüro oder Schloss eingeworfen werden. Ebenso funktioniert aber auch der Online-Antrag – in beiden Fällen erhalten die Wähler kurzum alle notwendigen Briefwahl-Unterlagen. „Wir schicken sie nach Hause, bei Bedarf aber auch an die Urlaubsadresse, die angegeben sein muss“, betont Ursula Thiel.

Im Wahlausschuss am Dienstagabend blieb erwartungsgemäß eine Überraschung aus: Die Politiker bestätigte in der Sitzung alle sieben Parteien und Wählergemeinschaften sowie die beiden Bürgermeisterkandidaten, die sich für die Kommunalwahl am 13. September angemeldet haben. Damit treten in in der Schloss-Stadt an: CDU, SPD, Grüne, FDP, FaB, „Die Partei“ und AfD sowie Amtsinhaber Dietmar Persian und Herausforderer Frank Mombauer.