Kultur in Hückeswagen Blues-Night mit „Bad Temper Joe“ im Kultur-Haus

Hückeswagen · Wenn es um Blues in deutschen Landen geht, dann führt mittlerweile kein Weg mehr an Bad Temper Joe vorbei. Die deutsche Fachpresse nennt ihn häufig „rau, kantig und eindringlich“ und bezeichnet ihn als „ein kaum zu bändigendes Kraftpaket“.

„Bad Temper Joe“ trat bereits im vergangenen Jahr im Kultur-Haus Zach auf.

„Bad Temper Joe“ trat bereits im vergangenen Jahr im Kultur-Haus Zach auf.

Foto: Detlef Bauer

Der Sound des Mississippi-Deltas ist am kommenden Freitag, 16. September, ab 20.30 Uhr mal wieder im Kultur-Haus Zach zu hören. Zur nächsten Blues-Night ist „Bad Temper Joe“ zu Gast. „Er ist so etwas wie das Bindeglied zwischen zwei Generationen des Zwölf-Takt-Gewerbes“, meint Stefan Noppenberger vom Trägerverein. Mit seinem für bluesige Verhältnisse jungen Alters, gehöre er noch zu einer neuen, aufstrebenden Generation, die zeitgenössische Bluesstücke in Reinkultur verfasse und präsentiere. Mit einer Vielzahl an Veröffentlichungen, Kompositionen und Konzerten gehöre er aber bereits heute zu den alten Hasen des Metiers. „Dabei zeichnet sich der gebürtige Bielefelder als ein Songwriter mit Fingerspitzengefühl aus und ist zugleich ein Performer, der eine unvergleichliche Ausstrahlung, Präsenz und Wirkung hat“, heißt es in der Ankündigung zu dem Konzert. Wenn es um Blues in deutschen Landen gehe, dann führe mittlerweile kein Weg mehr am mürrischen Bluesbarden vorbei. Die deutsche Fachpresse nennt ihn häufig „rau, kantig und eindringlich“ und bezeichnet ihn als „ein kaum zu bändigendes Kraftpaket“. Darüber hinaus wird sein rauer, kraftvoller Gesang, sein hervorragendes Fingerpicking und sein unter die Haut gehendes Slide-Spiel von Fachleuten hervorgehoben. Auch international schlägt „Bad Temper Joe“ Wellen, beispielsweise durch seine Teilnahme als einziger europäischer Act im Finale der International Blues Challenge 2020 in Memphis in den USA.

Seine Kompositionen überzeugen durch sparsame Instrumentierung, die dann, wenn er es denn zulässt, einen kraftvollen, eindringlichen Sound entwickeln und als ideale Einstiegsdroge in den Blues dienen. Dabei zeigt der Musiker mit seinem stark vom Pre-War-Blues geprägten Gitarrenspiel seine Hingabe zur Tradition der alten Bluessänger aus dem Mississippi-Delta. „Das ist die Handwerkskunst des Blues auf höchstem Niveau, die zugleich Wärme, Gegenwärtigkeit und zeitlose Eleganz ausstrahlt, kündigt der Veranstalter an.

Karten für die Blues-Night am Freitag gibt es im Vorverkauf zu zwölf Euro in der Bergischen Buchhandlung, bei Schreib- und Bastelbedarf Cannoletta sowie online unter www.kultur-haus-zach.de An der Abendkasse kosten die Karten 15 Euro.

(rue)