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Hückeswagen - BEW: Breitbandausbau liegt im Plan

Planungsausschuss : BEW: Breitbandausbau liegt im Plan

BEW-Geschäftsführer Jens Langner informierte im Planungsausschuss über den aktuellen Stand zur Versorgung der sogenannten weißen Flecken mit schnellem Internet.

Gute Nachricht zum Thema Breitbandausbau: „Wir liegen komplett im Zeitplan“, sagte BEW-Geschäftsführer Jens Langner im Planungsausschuss. Er informierte über den aktuellen Stand zur Versorgung der sogenannten weißen Flecken mit schnellem Internet. „Bis 2021 sollen etwa 3000 Haushalte und Betriebe in den unterversorgten Gegenden in Wipperfürth und Hückeswagen mit Glasfasertechnik bis zum Haus versorgt sein“, sagte Langner. Damit die BEW-Mitarbeiter, die das Breitbandnetz mit dem Kooperationsparter innogy TelNet verlegen, mit den finalen Arbeiten starten können, feht der Förderbescheid. Ein vorläufiger Bescheid liege vor, die BEW habe einen Antrag auf vorzeitigen Baubeginn gestellt. „Somit hoffen, wir, im Sommer starten zu können“, sagte Langner. Damit die 260 Kilometer Leitungstrasse mit 440 Kilometern Leerrohren und 1270 Kilometern Glasfaserkabeln verlegt werden können, habe die BEW Testfräsungen für die unterschiedlichen Verlegeverfahren gemacht. Diese hätten bislang nur in Wipperfürth stattgefunden, ab Montag, 20. Mai, würden sie auch in der Schloss-Stadt stattfinden und zwar in Schückhausen.

Der CDU-Fraktionsvorsitzende Christian Schütte fragte, ob neben dem Gewerbegebiet West 3 auch Junkernbusch und Heidt mit Glasfaser versorgt würden. „Nein, weil sie keine unterversorgten Gegenden sind, haben diese Ortschaften zunächst keine Priorität“, sagte Langner. SPD-Ortsvorsitzender Horst Fink wollte Details zum künftigen Glasfasernetz wissen. „Wem gehört das Netz? Wer kümmert sich um Entstörungen, und was passiert mit den Kupferleitungen?“ Die BEW sei Netzeigentümer, nicht die Städte, sagte Langner. „Den Entstörservice für das passive Netz macht ebenfalls die BEW – wenn also ein Bagger die Leitungen im Boden beschädigt, rücken wir aus. Den Entsörservice für das Netz im aktiven Betrieb übernimmt innogy TelNet oder der jeweilige Netzanbieter.“ Die Kupferleitungen würden im Zuge der Verlegungsarbeiten nicht entsorgt, sondern im Boden verbleiben. Vor Baubeginn werde es noch Infoveranstaltungen für Anwohner geben.

(wow)