Hückeswagen, Bever-Talsperre: Neue Betten in der Rader DLRG-Wachstation

Bever-Talsperre Hückeswagen : Neue Betten für die Rader DLRG-Wachstation

Unter anderem aus Spenden der Sparkasse hat die DLRG Radevormwald neue Betten für ihre Wachstation an der Bever sowie SUP-Boards kaufen können. Vertreter der Sparkasse schauten sich das jetzt an.

An der Bever-Talsperre gibt’s gleich vier Wachstationen verschiedener DLRG-Ortsgruppen. Neben der Hückeswagener sind die aus Wuppertal-Barmen, Wuppertal-Elberfeld und Radevormwald mit eigenen Wachstationen vertreten, um im Sommer dafür zu sorgen, dass die Badegäste sicher am und im Wasser sind. Die Radevormwalder DLRG hat nun in ihrer Wachstation auf der Halbinsel Käfernberg mit Unterstützung einer Spende der Sportstiftung der Sparkasse Radevormwald-Hückeswagen den Bereitschaftsraum komplett renoviert. „Wir haben in der Zeit von März bis Oktober Wachdienst, unsere Mitglieder kommen teilweise von weiter her“, berichtet DLRG-Einsatzleiter Philipp Meyer. „Wenn sie nun aber das Wochenende Dienst haben, dann fahren sie nicht hin und her, sondern übernachten in der Wachstation.“

Es seien jedoch umfangreiche Renovierungsarbeiten nötig gewesen. „Wir hatten Feuchtigkeit im Raum, deswegen haben wir ihn über die vergangenen zwei Jahre komplett entkernt“, erzählt Meyer. „In diesem Jahr haben wir die Wände neu gemacht und dann durch die Sparkassen-Spende neue Betten kaufen und einbauen können.“

Michael Scholz, Pressesprecher der Sparkasse, berichtet: „Der SOS-Ruf kam Anfang dieses Jahres, das passte zeitlich ganz prima.“ Die sechs Stockbetten mit zwei weiteren Betten in ausziehbaren Kästen kosteten etwa 2200 Euro, davon wurden 1600 Euro von der Sparkassenstiftung übernommen. Aufgebaut wurden die Betten noch während der Saison. „Das war uns wichtig, denn die alten waren beinahe 50 Jahre alt. Da bestand also dringender Handlungsbedarf“, betont Meyer. Ausbildungsleiter Michael Schmied ergänzt: „Das waren alte Metall-Betten aus Bundeswehrbestand. Die hatten wir aus einer Kaserne in Wuppertal“.

Die neuen, stabilen Holzbetten waren schon mehrfach im Einsatz und auch voll belegt. „Beim ATV-Triathlon sind wir immer mit vielen Helfern vor Ort, das geht sehr früh los“, berichtet Meyer. Deswegen hätten einige Mitglieder in der Wachstation übernachtet.

Die Rader Lebensretter erhielten noch eine weitere Spende in Höhe von 2000 Euro aus dem Prämienspartopf der Sparkasse. „Das Geld ist im Unterschied zu den 1600 Euro aus der Sportstiftung nicht zweckgebunden. Wir haben davon zwei SUP-Boards gekauft“, berichtet Petra Schmied. Das sei ein echter Trendsport, „da waren im Sommer teils mehr Paddler auf der Bever als Segelboote“, hat sie festgestellt.

(wow)
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