Hückeswagen: Bei der Gemeindeversammlung stellen sich die neuen Mitarbeiterinnen

Evangelische Kirchengemeinde Hückeswagen : Frauen stehen im Mittelpunkt

Bei der Gemeindeversammlung stellen sich die neuen Mitarbeiterinnen vor.

Los ging es mit einer kurzen Andacht von Pfarrer Martin Haupt-Schott, in der er sich mit dem Thema Gemeinde als Schiff beschäftigte. Danach standen bei der diesjährigen Gemeindeversammlung der Evangelischen Kirchengemeinde am Freitagabend im Gemeindezentrum Lindenberg die neuen Mitarbeiterinnen im Mittelpunkt. Das war zum einen Kirchenmusikerin Inga Kuhnert, dann die Jugendpflegerin Simone Muth, die neue Leiterin des Kindergartens Arche, Corinna Engelbach-Ackerschewski, und nicht zuletzt die neue Pfarrerin Dr. Anke Mühling, die hauptsächlich in Bergisch Born wirkt. Insofern passte das Lied „Ein Schiff, das sich Gemeinde nennt“, in dem es hieß: „... muss eine Mannschaft sein.“ Denn die sei nun wieder komplett, worüber sich die Gemeinde sehr freute.

Die vier Frauen stellten sich kurz vor. „Ich freue mich, hier zu sein. Und ich brauche die Unterstützung ganz vieler ehrenamtlicher Kräfte, damit es bald wieder eine sprudelnde Kinder- und Jugendarbeit in der Gemeinde gibt“, sagte Simone Muth. Auch Corinna Engelbach-Ackerschewski freute sich über ihre neue Aufgabe. „Ich war ja auch früher schon in der Arche tätig, jetzt bin ich die Nachfolgerin von Angelika Vandenherz.

Inga Kuhnert ist die neue Kantorin der Kirchengemeinde. Foto: Moll, Jürgen (jumo)

Die neue Kirchenmusikerin Inga Kuhnert betonte, wie schön es sei, in ihrer neuen Tätigkeit bereits sehr viele neue und aufgeschlossene Menschen kennengelernt zu haben. „Die kirchenmusikalischen Gruppen sind gut aufgestellt und auch die Band lebt gerade wieder auf“, sagte Inga Kuhnert. Und auch Anke Mühling äußerte sich nur positiv: „Wir sind jetzt so langsam in Bergisch Born angekommen. Und ein erster Kanzeltausch steht schon fest, so dass ich am 12. Januar in der Pauluskirche predigen kann.“ Birgit Engels äußerte sich auch sehr erfreut über die Neubesetzungen. „Gerade, dass die Stelle der Jugendleiterin nach vier Jahren endlich besetzt ist, ist für mich in einer Liga mit Totenerweckungen“, brachte sie es in aller Deutlichkeit auf den Punkt. Sie warf aber auch einen Blick nach vorne, denn Ende 2020 würden sich in der Gemeinde mit dem Ruhestand von Pfarrer Haupt-Schott große Veränderungen ergeben. Wichtig sei zudem, dass auch jüngere Mitglieder für die Mitarbeit in der Gemeinde gewonnen werden könnten. Für die Presbyteriumswahl im kommenden Jahr wurden die beiden Kandidaten Dr. Isabelle Stein und Klaus-Jürgen Jovy aufgestellt.