Hückeswagen: Basar für Jugendarbeit der Kirche

Zukunft Jugend : Basar für Jugendarbeit der Kirche

Zum 18. Mal fand am Samstag der Baby- und Kindersachenbasar im Gemeindezentrum Lindenberg statt. 3000 Artikel wurden sortiert und mit Preisetiketten versehen.

Der Verein „Zukunft Jugend“ hat immer neue Ideen, um die Vereinskasse zu füllen und die Jugendarbeit in der Evangelischen Kirchengemeinde zu unterstützen. Schon Tradition hat der Kindersachen-Basar, der zum 18. Mal organisiert wurde. „Beim Basar sind wir aber nur Gastgeber und verkaufen Kaffee, Waffeln und Brezeln“, sagt der Vorsitzende Michael Weber. Die Organisation im Gemeindezentrum Lindenberg liegt in den Händen mehrerer Mütter, die den Basar schon betreut haben, als er noch in den Räumen der Grundschule an der Kölner Straße stattfand.

3000 Artikel wurden sortiert und mit Preisetiketten ausgezeichnet – vom Baby-Strampler bis zum Kinder-Mountainbike. „Das ist eine Menge Arbeit, aber zweimal im Jahr geht das“, sagte Silke Speckgens vom ehrenamtlichen Organisationsteam. Zehn Prozent des Verkaufserlöses gehen an den Verein „Jugend Zukunft“. In zwei Wochen steht für die Vereinsmitglieder die Planung für 2019 an. Dann werden Veranstaltungen, aber auch die Investitionen besprochen. An erster Stelle steht die Bezuschussung der immer noch unbesetzten Jugendleiterstelle. „Wir hoffen und beten, dass wir bald einen neuen Jugendleiter finden“, sagte Weber. Angeschafft werden soll aber auch Outdoor-Spielzeug für die Kinder- und Jugendgruppen.

Samuel Heymann, Jugendleiter der Kindergruppen, plant eine Vater-Kind-Freizeit Ende August. „Auch dieses Projekt wird der Verein bezuschussen“, kündigte Kassierer Thomas Böhm an. Das Geld akquiriert der Verein aus Spenden und Veranstaltungen. So sollen im nächsten Jahr die Pizza-Aktion, die Tanzveranstaltung „Tanz am Berg“ wie auch das lustige (Mettwurst-)Bingo wiederholt werden. Nicht vertreten sein wird der Verein in diesem Jahr beim Hückeswagener Weihnachtsmarkt. „Wir legen eine kreative Pause ein. Daher wird es die einzigen und besten Suppen diesmal nicht geben“, sagte Beisitzer Jürgen Dinstühler.

Der Förderverein sucht noch neue Mitglieder. Im Vorstand ist derzeit ein Beisitzer-Posten unbesetzt. „Wer Lust hat mitzuarbeiten, kann sich im Internet auf zukunftjugend.de informieren“, sagte Böhm. Die engagierten Mitglieder setzen sich mit Leidenschaft für den guten Zweck ein: „Es kann uns doch nichts Besseres passieren, als wenn wir damit das Gehalt des Jugendleiters aufbessern können“, sagte Böhm zufrieden.

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