Hückeswagen: ARD-Morgenmagazin sendet von der Bever-Talsperre

DLRG Hückeswagen : Bever-Talsperre flimmert bei MOMA übers Fernsehen

Für Berichte über die Gefahren beim Schwimmen wurde live in Hückeswagen gedreht.

Hückeswagener, die am Montagmorgen das Morgenmagazin (MOMA) der ARD angeschaltet hatten, konnten sich über einen bekannten Anblick freuen: Die Bever-Talsperre flimmerte bundesweit über die Mattscheibe, stimmungsvoll im Morgennebel gelegen. Ein Team aus Köln war in den frühen Morgenstunden in die Schloss-Stadt gereist, um per Live-Schaltung zusammen mit Ehrenamtlern der DLRG über das Thema „Sicherheit beim Schwimmen“ zu informieren. Reporterin Svenja Kellershohn beantwortete dabei in gleich vier jeweils etwa dreiminütigen Live-Beiträgen mit der stellvertretenden DLRG-Bezirksvorsitzenden und Wipperfürther Ortsvorsitzenden Heike Radder aus Wipperfürth Zuschauerfragen.

Der Kontakt zu Hückeswagen war durch den Hückeswagener Journalisten Heinz Pohl zustande gekommen, der beim Morgenmagazin arbeitet. „Der Kollege hat uns für das Thema die Bever-Talsperre vorgeschlagen“, berichtete Frank Aheimer im Gespräch mit unserer Redaktion. Der freie Redakteur und Producer war zuständig für den Beitrag, der Hückeswagen am Montag bundesweit in die Haushalte brachte.

Live wurde am Montagmorgen von der Bever-Talsperre gedreht – bundesweit. Foto: Stephan Büllesbach

Los ging es bereits zu noch nachtschlafender Zeit, wie Aheimer sagte: „Wir sind um 4.30 Uhr hier an der DLRG-Wachstation angekommen. Aber es hat sich auf jeden Fall gelohnt, weil der Morgennebel auf der Talsperre einfach wunderschön anzusehen war.“ Da waren wohl auch die Schafskälte-Temperaturen leichter zu ertragen. . .

Mit dabei waren auch einige Hückeswagener DLRG-Mitglieder wie Enno Bohmfalk und Mark Steyer. „Der Wunsch vom ARD-Team war allerdings, eine weibliche Gesprächspartnerin zu stellen“, bestätigte Ortsvorsitzender Adrian Borner. „Damit konnten wir aber leider nicht dienen, auch wenn wir natürlich Frauen in der DLRG haben.“ Die hätten aus beruflichen Gründen jedoch keine Zeit gehabt. An dieser Stelle kam Heike Radder ins Spiel. Traditionell sei die Zusammenarbeit unter den DLRG-Ortsgruppen sehr gut. „Wir legen beim Morgenmagazin großen Wert auf einen geschlechtsmäßig ausgewogenen Anteil der Experten“, sagte Alheimer.

In einer der vier Liveschalten wurden Reporterin Svenja Kellershohn (vorne, r.) und Heike Radder von Enno Bohmfalk (hinten, r.) und Mark Steyer von der DLRG Hückeswagen mit dem Boot übers Wasser gesteuert. Foto: Stephan Büllesbach

Inhaltlich drehte es sich um das Thema „Sicherheit beim Schwimmen“, sowohl im Schwimmbad als auch in offenen Gewässern. „Wir beantworteten Publikumsfragen – etwa danach, welche Schwimmhilfen sinnvoll sind oder wann Kinder schwimmen lernen sollten“, sagte Heike Radder. Dazu hätten sie verschiedene Kulissen gewählt, zwei der vier Beiträge wurden am Beverufer unterhalb der Wachstation gedreht, einer auf der Terrasse an der Station und ein weiterer auf dem Wasser. „Wir haben uns auf die Fragen vorbereitet, und dann ging das eigentlich ganz schnell“, versicherte Heike Radder.

Es sei ihr noch gar nicht so wirklich bewusst geworden, dass sie im Fernsehen zu sehen gewesen sei, sagte die Wipperfürtherin lachend. Aufgeregt sei sie indes nicht gewesen. „Wir haben uns gemeinsam gut vorbereitet“, betonte sie. Die vier Beiträge seien zwar nicht mehr in der Mediathek zu sehen, sagte Alheimer. „Aber einer ist – mit allen Hintergründen zum Sendungsthema – für ein Jahr auf der Morgenmagazin-Seite im Internet zu finden“, ergänzte der Producer.
www.daserste.de/information/politik-weltgeschehen/morgenmagazin

Mehr von RP ONLINE