Hückeswagen: Ärger um Platz für Lebendige Krippe beim Hüttenzauber

Weihnachtsmarkt in Hückeswagen : Ärger um die „Lebendige Krippe“

Bürgermeister Dietmar Persian zieht ein positives Fazit nach dem Hüttenzauber.

Regelmäßige Besucher des Hüttenzaubers haben sie vermisst: Esel und Schafe der Lebendigen Krippe, die seit einigen Jahren immer auf dem Wilhelmsplatz eine temporäre Heimat gefunden hatten, fehlten. Dabei war die Hütte vorhanden, genauso wie die Pläne, das vor allem bei Kindern beliebte Angebot auch diesmal wieder anzubieten. Dennoch blieb die Krippe leer, ein wenig vergessen wirkte die Hütte neben dem Kultur-Haus Zach. Hintergrund war, dass die Betreiber aus Bonn mit dem neuen Standort nicht zufrieden waren, sagte Bürgermeister Dietmar Persian. „Wir haben die Krippe bewusst in diesem Jahr ins obere Island platziert, um zum einen einen weiteren Anziehungspunkt in diesem Bereich des Hüttenzaubers zu setzen. Zum anderen wäre es eine schöne Ergänzung zur Kulturmesse im Kultur-Haus gewesen“, sagte Persian. Er bedauere es sehr, dass die Lebendige Krippe nicht vor Ort gewesen sei. „Ich hoffe schon, dass wir die Unstimmigkeiten für 2020 ausräumen können. Denn die Tiere waren immer ein schöner Anlaufpunkt“, sagte Persian.

Der Organisator der Lebendigen Krippe, Ingo Steins aus Bonn, würde sehr gerne wieder teilnehmen, aber an einem anderen Standort. „Neben dem Kultur-Haus ist es zu schräg und zu eng, das ist technisch nicht möglich“, sagte er. Der Anhänger stehe immer hinter der Krippe, damit sich die Esel ausruhen könnten und einen Rückzugsort finden. „Wir bedauern es sehr, dass wir in diesem Jahr nicht mitmachen konnten“, sagte Steins. Ansonsten war der Bürgermeister mit dem Hüttenzauber sehr zufrieden. „Es waren so viele Stände wie lange nicht mehr, wir mussten sogar noch einige Hütten aus Wermelskirchen besorgen“, sagte Persian. Auch die Mischung aus Handwerk und Kulinarik sei als ausgewogen empfunden worden, er habe zahlreiche positive Rückmeldungen bekommen. „Anderen wiederum war die Mischung nicht so recht, aber man muss eben immer einen Mittelweg finden“, sagte Persian.