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Hückeswagen: ADFC regt Radfahren gegen Einbahnstraße in Altstadt an

Fahrradfahren in Hückeswagen : ADFC fordert für Altstadt Radeln gegen Einbahnstraße

Der örtliche ADFC hat zwei Anträge an die Stadt gestellt. Darin geht es um die gegengerichtete Befahrbarkeit von Einbahnstraßen und mehr Sicherheit entlang des neuen Bever-Radwegs.

Für Hückeswagen hatte die ADFC-Ortsgruppe ein Radwege-Infrastrukturkonzept angeregt, doch ein solches ist bislang nicht aufgestellt. Daher haben sich Alfons Herweg und Matthias Müssener vom ADFC dazu entschieden, zwei Anträge zu stellen. Zum einen geht es um die gegengerichtete Befahrbarkeit von Einbahnstraßen, zum anderen um die Modifizierung einiger verkehrssicherheitsrelevanten Stellen entlang des neuen Bever-Radwegs.

So soll die Stadt die Straßenverkehrsbehörden um Prüfung bitten, welche Einbahnstraßen in Hückeswagen zur gegengerichteten Befahrbarkeit für Radfahrer geeignet sind – was im nächsten Schritt dann auch angeordnet werden soll. Einhergehend damit müsste für die motorisierten Verkehrsteilnehmer in diesem Bereich die maximale Höchstgeschwindigkeit auf Tempo 30 heruntergesetzt werden. Der gegengerichtete Radverkehr dient laut Herweg und Müssener insbesondere der kontinuierlichen Verbesserung des Radverkehrsnetzes und der Sicherheit von Radfahrern.

In Hückeswagen böten sich als solche Einbahnstraßen die Island- und die Weierbachstraße an. Ein besonderes Augenmerk sollte zudem auf der Friedrichstraße ab Kölner Straße bis zur Bundesstraße liegen. „Uns ist durchaus bewusst, dass gerade die Altstadt wenig Platz bietet, verweisen aber ebenfalls auf die verkehrsberuhigende Wirkung solcher Maßnahmen“, betonen die ADFC-Sprecher. Was in vielen anderen Städten gut funktioniere, sollte auch Hückeswagener Radlern nicht verwehrt werden

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Für wichtig halten Herweg und Müssener es auch, dass einige Stellen des im Frühjahr freigegebenen neuen Radwegs entlang der Bever-Talsperre bis zum Neye-Wanderparkplatz an der K 13 an einigen Stellen modifiziert werden. Dort sollte eine rote Fahrbahndecke aufgetragen und Verkehrsschilder, die auf Fahrradfahrer verweisen, aufgestellt werden. Vor allem die Überquerungen am Beverdamm, in Oberlangenberg, Schneppenstock (K 5 / K 13) und am Neye-Wanderparkplatz sollten rot markiert werden, haben die beiden ADFC-Mitglieder diese doch als besondere Gefahrenpunkte ausgemacht. Der ADFC Hückeswagen begrüßt zwar den Bau des neuen Radwegs. „Bei seiner Befahrung sind uns jedoch auch sicherheitsrelevante Mängel aufgefallen“, betonen sie.

(büba)