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Helios-Klinik Wipperfürth modernisiert ihre Kreißsäle

Wipperfürth : Helios-Klinik modernisiert jetzt ihre Kreißsäle

Nachdem die Corona-Krise für Verzögerungen gesorgt hat, geht es jetzt im Krankenhaus der Nachbarstadt los. Für werdende Mütter steht während der Bauarbeiten auf der ersten Etage ein Interimskreißsaal bereit.

Große Umbaupläne für Neugeborene und ihre Eltern am Wipperfürther Krankenhaus: Die Kreißsäle der Helios-Klinik in der Hansestadt werden derzeit umfassend modernisiert, um allen werdenden Eltern und ihrem Nachwuchs noch mehr Komfort sowie Medizin nach neuesten Standards bieten zu können. Der Beginn für das Bauvorhaben hatte sich zunächst durch die Corona-Pandemie verschoben, teilt Klinik-Sprecherin Janine Schulze mit. 

„Die Geburten laufen dennoch weiter – mit unserer medizinischen Expertise und nach den Wünschen der Mütter“, versichert Chefarzt Dr. Thomas Rau-Horn. „Die Babys kommen selbstverständlich nicht zwischen Hammer und Bohrmaschine auf die Welt. Wir haben einen modernen Interimskreißsaal-Bereich geschaffen, der keine Wünsche offenlässt.“ Dieser neue, abgeschlossene Bereich auf der ersten Ebene ist einerseits weit weg vom eigentlichen Baugeschehen und bietet andererseits schon jetzt einen neuen Standard.

Die Geburtshilfe läuft unter Berücksichtigung der allgemeingültigen Hygiene- und Vorsichtsmaßnahmen weiter wie bisher. „Zur Geburt darf die Schwangere weiterhin eine Begleitperson mitbringen“, versichert Sandra Petschulat, leitende Hebamme der Klinik. Diese sollte während der Geburt den Krankenhausbereich jedoch nicht verlassen.

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Die Nachgeburtsphase kann die Begleitperson gemeinsam mit der Mutter abwarten. Danach gelten die aktuellen Einschränkungen für Besucher in Form eines eingeschränkten Besuchsverbots (ein Besucher pro Patient für eine Stunde am Tag). Junge Geschwisterkinder dürfen nach der Geburt ebenfalls für einen Besuch vorbeikommen, dies muss jedoch zuvor mit der Station abgestimmt werden. Familienväter haben die Möglichkeit, nach der Geburt und im Wochenbett weiter anwesend zu bleiben, wenn das Angebot eines Familienzimmers genutzt wird.

(büba)