Hückeswagen: Geschenkter Gaul

Hückeswagen : Geschenkter Gaul

Richtig gut war das Verhältnis zwischen Stadt und Kreis nie. Durch die Diskussion um die Freiwilligenarbeit könnte es nun aber richtig schlecht werden. Das ist nun mal so, wenn sich einer traut, dem geschenkten Gaul ins Maul zu schauen.

Und der Bürgermeister traut sich. Ufer weist das "Geschenk" des Kreises, konkret das Freiwilligen-Büro mitsamt seinen "Lotsen", zurück. Denn er befürchtet, dass am Ende die Stadt selbst für etwas zahlt, was sie schon geschenkt nicht braucht. Die Frage ist, ob Ufer mit dieser Sicht allein da steht. Das Thema sollte heute im Sozialausschuss auf die Tagesordnung kommen, denn es geht ja nicht um ein "Geschenk" des Kreises an den Bürgermeister, sondern an die Stadt. Deren gewählte Vertreter müssen sich äußern. Und zwar zügig, denn die erste Lotsin soll bald ihre Arbeit aufnehmen.

(RP)
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