Hückeswagen: Frauengemeinschaft hat neue Leiterin für meditativen Tanz

Hückeswagen: Frauengemeinschaft hat neue Leiterin für meditativen Tanz

HÜCKESWAGEN (büba) Seit einigen Jahren bietet die Katholische Frauengemeinschaft einen Kursus für meditativen Tanz an. Die bis dahin bewährte Leiterin musste aus privaten Gründen den Kursus abgeben, weswegen die katholischen Frauen jetzt auf die Suche nach einer geeigneten Nachfolgerin gingen - und sie wurden fündig: "Glücklicherweise konnte Andrea Honrath gewonnen werden", sagt Monika Wedekind.

HÜCKESWAGEN (büba) Seit einigen Jahren bietet die Katholische Frauengemeinschaft einen Kursus für meditativen Tanz an. Die bis dahin bewährte Leiterin musste aus privaten Gründen den Kursus abgeben, weswegen die katholischen Frauen jetzt auf die Suche nach einer geeigneten Nachfolgerin gingen - und sie wurden fündig: "Glücklicherweise konnte Andrea Honrath gewonnen werden", sagt Monika Wedekind.

Die Mutter von zwei Kindern wurde 1957 in Kassel geboren. Nach ihren Studien der Diplomsozialarbeit und -pädagogik und des Lehramtes für die Primarstufe war sie 15 Jahre in der Grundschule vorwiegend in der Schulleitung tätig. Schon während ihrer eigenen Schulzeit entdeckte Andrea Honrath ihre Liebe zum Folkloretanz und widmete sich nach dem Ausscheiden aus dem aktiven Schuldienst ganz dem meditativen Tanzen. 2010/11 absolvierte sie eine erste Ausbildung zur Tanzleiterin bei Maria Broderix in der bischöflichen Akademie in Aachen. 2012 nahm sie an einer weiteren Fortbildung für Tanzleiter zum Thema "sakraler Tanz" und "Tanz als Gebet" in Sankt Virgil, der bischöflichen Akademie Salzburg, bei Doktorin Gabriele Wosien teil. Vertiefende Einblicke in die lange Tradition des spirituellen Tanzes erhielt die gebürtige Hessin durch die Fortbildung zu rituellen Frauentänzen.

Die Fortbildungen bei Nanni Kloke in deren Akademie für Bewegung & Bewusstsein rundeten ihre Ausbildung ab. Seit Juni 2011 leitet Andrea Honrath teilweise als Referentin des Katholischen Bildungswerkes mehrere Kreise für meditatives Tanzen. Die meditativen Tänze werden meist um eine Mitte mit Tuch, Blumen oder Kerze im Kreis getanzt. "Die Mitte ist ein Symbol für die eigene Mitte, die leider oft in dieser hektischen Zeit verloren gehen kann", sagt Wedekind. Die Musik, die Harmonie der Bewegungsabläufe, die klaren Strukturen der Tanzchoreographien und das Erleben der Tanzgemeinschaft hätten auf die meisten Menschen eine wohltuende und heilende Wirkung. Im Tanz können die Tanzenden Dank, Lob, Freude, Bitte, Klage und Trauer mit ihrem Körper ausdrücken, wofür Worte oft fehlten. Die kfd-Sprecherin zitiert den Kirchenlehrer Augustinus: "Mensch, lerne tanzen, sonst wissen die Engel im Himmel mit dir nichts anzufangen."

Frauen jeder Altersklasse sind jeden Mittwoch ab 10 Uhr im katholischen Gemeindehaus, Weierbachstraße 15, willkommen. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Die Kosten betragen drei Euro für 90 Minuten. Anmeldung/Info bei der Vorsitzenden Beate Knecht, Tel. 83111.

www.meditatives-tanzen.eu

(RP)