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Forderung nach Impfung am Ort in Hückeswagen

Hückeswagen in der Corona-Krise : Forderung nach Impfung am Ort

Bürgermeister Dietmar Persian regt an, dass mobile Teams in den Nordkreis kommen. In der kommenden Woche werden alle Über-80-Jährigen in der Schloss-Stadt ein Informationsschreiben zur Corona-Impfung von der Stadtverwaltung bekommen.

Noch hat das Impfzentrum in der Kreisstadt Gummersbach seinen Betrieb gar nicht aufgenommen – die Impfzentren in NRW sollen laut Landesgesundheitsminister Karl-Josef Laumann erst im Februar eröffnen –, da ist bereits eine Diskussion um eine mögliche Impfung von vor allem immobilen und älteren Menschen im oberbergischen Norden entbrannt. Nachdem der VdK-Kreisverband und die SPD-Kreistagsfraktion bereits gefordert hatten, dass speziell für diese Menschen auch eine Impfmöglichkeit in Hückeswagen, Radevormwald oder Wipperfürth ermöglicht werden soll, fordert nun Ernst Vrenegor, dass an Ort und Stelle geimpft wird. Der Hückeswagener machte am Bürgermonitor unserer Redaktion deutlich, dass es vielen älteren Menschen aus dem Nordkreis nicht zugemutet werden kann, in die Kreisstadt zu fahren.

Der Leser appelliert an Bürgermeister Dietmar Persian, dafür zu sorgen, dass auch ortsnah geimpft wird. Der versichert auf Anfrage unserer Redaktion, dass er bereits deswegen im Gespräch mit dem Landrat sei. „Ich werde aber auch nochmal Kontakt zu meinem Kollegen in Radevormwald und meiner Kollegin in Wipperfürth aufnehmen, um gemeinsam einen erneuten Anlauf zu starten“, versicherte der Bürgermeister. Zwar sei die Errichtung eines zweiten Impfzentrums im Nordkreis nicht möglich, aber Persian regte an, dass die älteren und immobilen Menschen von mobilen Teams geimpft werden. Diese sind aktuell in den Alten- und Pflegeheimen unterwegs.

In der kommenden Woche werden alle Über-80-Jährigen in der Schloss-Stadt Hückeswagen ein Informationsschreiben zur Corona-Impfung von der Stadtverwaltung bekommen. „Das sind mehr als 1000 Menschen“, sagte Persian.

(büba)