Firmung in der Pfarrgemeinschaft Radevormwald-Hückeswagen

Firmung in Hückeswagen: Ein Freundschaftsangebot von Gott

Firmung von 47 Jugendlichen des Pfarreiengemeinschaft Radevormwald-Hückeswagen.

(wow) Draußen ging ein wunderschöner Spätsommertag langsam zu Ende, als die 47 Firmlinge der Pfarreiengemeinschaft Radevormwald-Hückeswagen zu stimmungsvollen Klavierklängen und dem kraftvollen Gesang eines dreiköpfigen Vokalensembles gemeinsam mit Pfarrer Marc D. Klein, dem Kreisjugendseelsorger Pfarrer Stephan Berger, weiteren Seelsorgern und Weihbischof Dr. Dominikus Schwaderlapp in die Pfarrkirche St. Maria Himmelfahrt einzogen. Der Weihbischof feierte am Mittwochabend mit den Firmlingen, ihren Freunden und Angehörigen nicht nur das Sakrament der Firmung, gleichzeitig war es auch der Auftakt für die jährliche Visitation in der Pfarreiengemeinschaft.

Die Stimmung war entsprechend feierlich und durchaus auch ein wenig von der Aufregung der knapp 50 Jugendlichen aus Hückeswagen und Radevormwald geprägt. Letztere müsse indes nicht sein, sagte der Weihbischof: „Die Kirche lebt vom Heiligen Geist, der heute in dieser Situation eigentlich Handelnde ist Gott. Und das hat Ruhe als schöne Konsequenz, weil Gott ja alles richtig macht“, sagte Schwaderlapp. Deswegen könnten alle, Firmlinge, Familienangehörige, Seelsorger und er selbst auch, alle Nervosität ablegen. „Ich bin heute nur Stimme und Hände Gottes, wir sind hier unter uns und können in alle Ruhe und voller Freude euren Ehrentag gemeinsam feiern.“

  • Materborn : Firmung mit dem Weihbischof

Der eigentlichen Spendung des Sakraments der Firmung voraus ging die gemeinsame Erneuerung des Taufversprechens. Danach traten die 47 Firmlinge mit ihren jeweiligen Firmpaten einzeln vor den Bischof und empfingen das Firmsakrament.“
Er habe im Vorfeld der Firmung von allen Jugendlichen persönliche Briefe bekommen, in denen sie ihm geschrieben hätten, warum genau sie gefirmt werden wollten. „Dabei waren sehr persönliche Schreiben, in vielen kam auch ein Ringen um den eigenen Glauben zum Ausdruck. Manchem von euch ist Gott weit entfernt. Aber ihr habt auch geschrieben, dass ihr euren Glauben bestärken wollt“, sagte Schwaderlapp. Heute könnten die Jugendlichen sich für Gott entscheiden und sein Freundschaftsangebot annehmen. „Auch wenn man Zweifel hat, denn das ist ja normal und auch erlaubt. Aber man kann es durch diese Zweifel schaffen, wenn man sich immer wieder für Gott entscheidet. Der Heilige Geist hilft euch dabei.“

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