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Erste Sozialraumkonferenz der Stadtverwaltung für Hückeswagen

Erste Sozialraumkonferenz für Hückeswagen : Ideen für sozialere Schloss-Stadt

Erste Sozialraumkonferenz der Verwaltung für Hückeswagen machte Lust auf mehr. Die 35 Teilnehmer wollen nun über verschiedene soziale Temen weiter im Gespräch bleiben.

Der Begriff ist ein wenig sperrig, aber dahinter verbirgt sich eine wegweisende Veranstaltung für das Hückeswagen der Zukunft: Zu einem fachlichen Austausch im Zuge einer digitalen Sozialraumkonferenz hatte die Stadtverwaltung jetzt Vertreter von sozialen Diensten und Einrichtungen, der örtlichen Kirchengruppen, des Stadtsportverbands, der Schulen und andere soziale Akteure eingeladen. „Dabei ging es zum Auftakt primär um das gegenseitige Kennenlernen und Vernetzen“, berichtete Mario Moritz von der Stabsstelle für Soziale Arbeit der Stadtverwaltung.

Bürgermeister Dietmar Persian betonte in seinem Grußwort die Bedeutung dieser Konferenz und sagte in Richtung der Teilnehmer: „Ihr Handeln ist für die Menschen in Hückeswagen von besonderer Bedeutung. Ich freue mich, dass Sie alle – wenn auch nur digital – zusammengekommen sind, um an dieser Sozialraumkonferenz teilnehmen.“ Er betonte insbesondere die individuellen Leistungen und Anliegen der jeweiligen Organisation und Einrichtung.

Zu Beginn der Konferenz wurden gemeinsam erste Bedarfe und Schwerpunkte für Hückeswagen erfasst. Hierzu stellte die Stadtverwaltung ein paar Stichpunkte und Sozialdaten für das Stadtgebiet zur Verfügung. Schnell kamen alle Beteiligten ins Gespräch und fanden erste wichtige Themen wie beispielsweise die Findung bezahlbaren Wohnraums, Ideen für künftige neue Wege des Miteinanderwohnens, die Betreuung und Unterbringung von Obdachlosen oder die belastende Corona-Situation für die Menschen im Sozialraum Hückeswagen. Diese Themen sollen nun in den nächsten Veranstaltungen weiter bearbeitet werden, wobei kleinere Untergruppen eingerichtet werden sollen. „Denn mit 35 Teilnehmerinnen und Teilnehmern war die Sozialraumkonferenz sehr gut besucht“, betonte Moritz.

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Ein letzter Programmpunkt war die künftige Nutzung des Schlosses. Anja Kölsch und Jonatán Garrido-Pereira vom Bauamt präsentierten die ersten Ideen für die künftige Nutzung des Hückeswagener Wahrzeichens und warben bei den Teilnehmern um eigene weitere Anregungen für künftige Nutzungsmöglichkeiten des Schlosses, um diese Anregungen in den laufenden Planungsprozess aufzunehmen.

Zum Abschluss der digitalen Veranstaltung waren sich die Teilnehmer einig, dass eine solche Sozialraumkonferenz künftig zwei bis drei Mal im Jahr stattfinden soll. Die einzelnen Arbeitsgruppen sollen sich dabei individuelle Zeitfenster setzen.

Mario Moritz als Organisator der Veranstaltung zeigte sich am Ende sehr zufrieden: „Es war ein guter Auftakt, der viele Ideen und Bedarfe ans Tageslicht gebracht hat. Gemeinsam mit allen Beteiligten sehe ich gute Chancen, für weitere tolle Angebote für die Menschen in Hückeswagen.“

Kontakt Weitere Interessierte können sich bei Mario Moritz melden unter ☏ 02192 88238 oder per E-Mail an mario.moritz@hueckeswagen.de

(büba)