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Ermittlungen nach Ölunfall in Hückeswagen laufen

Ermittlungen nach Ölunfall in Hückeswagen : Polizei sucht weiter nach Umweltsündern

Immer mal wieder gibt es nach heftigen Gewittern Ölunfälle - zuletzt im September 2009 und im Juni 2016. Die Verursacher sind noch immer nicht gefunden.

Der normale bergische Landregen bereitet keine Probleme, selbst wenn er längere Zeit anhält. Kaum fassen können die Gullys und Regenrückhaltebecken hingegen die Wassermassen, die bei einem Starkregen herunterkommen. Vor allem im Bereich Winterhagen/Dörpe kam es zu Problemen - wie im September 2009 und im Juni 2016, als es nach heftigen Gewitterregen Ölunfälle gegeben hatte.

Zuletzt mussten Feuerwehr und Mitarbeiter des Wupperverbands am 1. Juni ausrücken, um erneut ausgelaufenes Öl im Dörpebach und dem Mühlenteich in Dörpersteeg zu binden. Die Stadtverwaltung hatte umgehend bei der Polizei Anzeige gegen Unbekannt erstattet, auch die Untere Wasserbehörde beim Oberbergischen Kreis wurde informiert. Die Ermittlungen laufen, sagt Ordnungsamtsleiter Andreas Schröder. Derzeit warte man auf die Laborergebnisse über die Zusammensetzung des Öls, die möglicherweise einen Hinweis auf den Verursacher geben können. Der ist bislang noch nicht ermittelt. Das war bei den früheren Ölunfällen in Dörpe auch der Fall. „Es gab keine eindeutige Zuordnung“, sagt Schröder. 2016 war vermutet worden, dass das Öl von einem Gelände eines Betriebs aus dem nahe gelegenen Gewerbegebiet West 2 (Winterhagen-Scheideweg) durch die starken Niederschläge in den Abwasserkanal gespült worden war und dann über das Regenrückhaltebecken in Dörpe/Winterhagen in den Dörpebach und den Mühlenteich von Dörpersteeg gelangt war. Das Öl hatte dazu geführt, dass vor allem Fische verendet waren.

Dafür verantwortlich gemacht werden konnte damals dennoch niemand.