Hückeswagen: Eine Bühne voller Stars

Hückeswagen : Eine Bühne voller Stars

Sparen, Preise gewinnen und Gutes tun: All das kombiniert ein PS-Sparlos. Bei der Auslosung des Monats März der Rheinischen Sparkassen in der Mehrzweckhalle kam am Dienstag ein unterhaltsames Abendprogramm hinzu.

Es erinnerte ein wenig an einen Bingo-Abend, als auf der großen Bühne die Kugeln der Ziehungsmaschine rollten und die rund 450 Zuschauer die Glückszahlen mit ihrem jeweiligen Los verglichen. Gewinne von 2,50 Euro bis zu einer Viertelmillion waren bei der Monatsauslosung der PS-Gewinnzahlen in der Mehrzweckhalle möglich.

Bei der zwölften PS-Veranstaltung, die die Sparkasse Radevormwald-Hückeswagen organisierte, stellte sich der neu formierte Sparkassen-Vorstand vor: Direktor Michael Kühl bewies Moderatoren-Geschick, das neue Vorstandsmitglied Michael Beekes übernahm die Rolle des Glücksboten unter den strengen Augen eines Justiziars und Bürgermeisters Uwe Ufer.

Parodie mit Esprit

Das Show-Programm hatte dann jedoch mit einem Bingo-Abend gar nichts mehr gemein: Der Kölner Entertainer und Moderator Linus führte nicht nur professionell durch die zweistündige Show, er präsentierte auch eine musikalische Bühnenshow, die vor Parodie und Esprit nur so sprühte. Linus sprach mit der Stimme von Ex-Fußballmanager Reiner Calmund und er sang ebenso verblüffend ähnlich wie Tom Jones, die Bee Gees und Elton John. Auch deutsche Stars wie Herbert Grönemeyer und Jürgen Marcus fehlten (stimmlich) nicht beim kurzweiligen Auftritt des Multitalents.

In rasantem Wechsel schlüpfte der Entertainer in verschiedene Rollen und kassierte vom Publikum viel Applaus. Von den Stühlen riss es die Zuschauer jedoch nicht. "Ihr seid das einzige Publikum, das im Sitzen ausflippen kann", lobte Linus augenzwinkernd.

Ein zweiter Höhepunkt des Show-Programms war der Auftritt des Improvisationstheaters "Springmaus". Die gespielten Sketche erhielten ihren besonderen Reiz durch die Mithilfe einzelner Zuschauer, die den drei Akteuren so einiges an Improvisationstalent abverlangten. So "übersetzte" Margie Kinsky einen Reisebericht in Fantasie-Gebärdensprache und kam bei dem Namen "Hasenberger-Kammellenschlecker" ganz schön ins Straucheln.

Musikalisches Genie des "Springmaus"-Trios war Paul Hombach, der das vom Publikum gewünschte Lied "Im Märzen der Bauer" am Keyboard gekonnt in die verschiedenen Musikstile transponierte. Dabei gelang ihm der tonale Spagat von der barocken Beethoven-, über eine Udo-Lindenberg- bis hin zur Techno-Version.

Intensive Vorbereitung

Sparkassen-Marketingchef Michael Scholz zeigte sich zufrieden mit dem Verlauf des Abends, auch wenn die Halle fast doppelt so viele Zuschauer hätte aufnehmen können. Zwei Jahre Vorlaufzeit und drei Monate intensiver Vorbereitung verlangte die Monatsauslosung den Sparkassen-Mitarbeitern ab. "Jetzt können wir wieder zum normalen Tagesgeschäft übergehen", sagte Scholz.

(heka)