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Ein Euro Verein für Hückeswagen

Hückeswagen : Ein-Euro-Verein peilt für 2018 die 400-Mitglieder-Marke an

Das Ziel ist ambitioniert: Zehn Prozent aller Hückeswagener sollen einmal Mitglied des im Mai 2015 gegründete Vereins "(D)ein Euro für Hückeswagen" sein, das wären etwa 1550. Aktuell sind es immerhin mehr als 330.

"Unser Ziel bis zum Jahresende ist das Erreichen der 400-Mitglieder-Marke", sagte jetzt der Vorsitzende Yong-Hun Kim auf der ersten Sitzung des Beirats in 2018. "Wir möchten den guten, positiven Weg sehr gerne ausbauen und weitergehen."

Der Beirat wählt die Projekte aus, die die Mitglieder für eine finanzielle Unterstützung vorgeschlagen haben, und stellt sie zur Abstimmung. So wurden bislang einige Projekte in Hückeswagen gefördert, wie ein Defibrillator am Sportplatz, neue Sitzbänke an der Islandstraße und die Umstellung der Weihnachtsbeleuchtung in der Marktstraße auf LED.

In der Beiratssitzung ging es jetzt auch über das noch zu realisierende Projekt "Graffiti am Bürgerbad". Dazu teilte der Beiratsvorsitzende und Initiator des Ein-Euro-Vereins, Andreas Pohl, gestern mit: "Der Auftrag für das rund 80 Quadratmeter große Graffiti ist, in Abstimmung mit der Stadt als Eigentümerin der Immobilie, der IG Frühschwimmer sowie der Bürgerbad gGmbH, Ende 2017 vergeben worden, die Umsetzung ist für das Frühjahr geplant." Aus Witterungsgründen sei ein Start der Arbeiten zum Ende des Jahres nicht sinnvoll gewesen.

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Besprochen wurde zudem die erste Abstimmungsrunde für 2018. "Wir müssen, gemeinsam mit der Stadtverwaltung, zwei der bei uns eingegangenen Projektvorschläge noch rechtlich prüfen und können danach erst die Projektvorschläge zur Abstimmung an unsere Mitglieder geben", teilte Pohl mit.

Da 2018 im Zeichen des weiteren Wachstums stehen sollen, will der Ein-Euro-Verein präsenter sein. So ist eine Wiederholung des Stands auf dem Altstadtfest geplant, zudem wird überlegt, sich auf dem Wochenmarkt sowie eventuell an einigen Samstagen auf dem Etapler Platz und in Wiehagen zu präsentieren.

Auch bittet der Verein um Ideen aus der Bevölkerung sowie aus der Vereinswelt. "Wir bewerten in unserem Beirat jeden einzelnen Vorschlag, prüfen ihn auf Finanzierbarkeit und Umsetzungsmöglichkeit, bevor wir zu einer Abstimmung kommen können", erläuterte Pohl die Vorgehensweise. www.1eur-hw.de

(büba)