Ehrenabteilung der Feuerwehr Hückeswagen besucht DLR in Köln (Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt)

Hückeswagener Feuerwehr : Von der Feuerwache zur Raumfahrt

Die Ehrenabteilung der Feuerwehr war auf Tour bei der DLR in Köln.

Streng verboten war das Fotografieren im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Köln. Die Ehrenabteilung der Feuerwehr erhielt am Donnerstag dennoch viele interessante Einblicke bei einer Führung durch die verschiedenen Institute und über das weitläufige Gelände. 20 ehemalige Hückeswagener Feuerwehrleute nahmen an dem Ausflug teil.

Am Morgen ging es in drei Kleinbussen Richtung Köln, um 10 Uhr wurde die Hückeswagener Gruppe im DLR empfangen und durch das Zentrum geführt. Gut zwei Stunden dauerte die Führung über das weitläufige Gelände. „Es war höllisch interessant“, sagte Manfred Flosbach, der den Ausflug der Ehrenabteilung organisiert hatte.

Das Weltraumzentrum beherbergt unter anderem das DLR-Institut für Luft- und Raumfahrtmedizin, das Institut für Solarforschung, das europäische Astronautenzentrum (EAC) sowie das Nutzerzentrum für Weltraumexperimente. In einem speziellen Tauchbecken bereiten sich Astronauten mit verschiedenen Trainingseinheiten vor allen auf Außenbord-Einsätze und Experimente vor, die sie in der Schwerelosigkeit bewältigen müssen. „Das Weltraumzentrum ist auch der Arbeitsplatz von Astronaut Alexander Gerst, den wir aber nicht gesehen haben“, berichtete Flosbach nach der Rückkehr aus Köln.

Die Gruppe war beeindruckt von dem hochmodernen Zentrum mit seinen riesigen Hallen. „Das ist eine teure und aufwendige Geschichte“, äußerte sich Flosbach fasziniert. Auch die Vorbereitungen zu diesem besonderen Ausflug waren aufwendiger als sonst: Eine Woche vor dem Termin musste eine Teilnehmerliste mit allen Namen und Personalien eingereicht werden.

Im Anschluss an die Führung steuerten die Teilnehmer wieder heimisches Terrain an, als es zu einem Mittagessen in die Gaststätte „Beverblick“ an der Bever-Talsperre. „Hier konnten wir gemütlich zusammensitzen und das Erlebte noch einmal Revue passieren lassen“, sagte Flosbach.

Die Altersabteilung, in die die Feuerwehrleute ab einem Alter von 60 Jahren überstellt werden, lässt sich immer wieder neue Aktivitäten einfallen. „Wir waren dieses Jahr schon beim der Firma allomess in Winterhagen und auch bei der Firma Klingelnberg“, zählte der Organisator auf.

(heka)
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