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Dritter Weihnachtsmarkt im Sinnesgarten des Hückeswagener Altenzentrums

Johannesstift : Tolle Adventsstimmung im Johannesstift

Das ganze Jahr über wurde in den ehrenamtlichen Arbeitskreisen für den Adventsbasar gearbeitet. In Verbindung mit dem Weihnachtsmarkt des Freundeskreises bietet die Veranstaltung einen gelungenen Einstieg in die Adventszeit.

Der Duft von frisch geräucherten Forellen, Glühwein und Popcorn war das Erste, was den Besuchern des Weihnachtsmarkts im und am Altenzentrum Johannesstift am Wochenende in die Nase stieg. Die festlich geschmückten Holzhütten, zahlreiche Lichterketten und weihnachtliche Hintergrundmusik taten das Übrige, um die Teilnehmer und Besucher in Weihnachtsstimmung zu versetzen.

Am Samstag und Sonntag fand der Weihnachtsmarkt in dieser Form zum dritten Mal statt. Für die Bewohner des Altenzentrums ist der Markt direkt vor der Haustüre einer der Höhepunkte im Jahr. „Sie freuen sich allein schon über die Gerüche und die Atmosphäre und schauen schon beim Aufbau zu“, sagte Sabine Müller vom Freundeskreises des Johannesstifts. Aber nicht nur die Bewohner lieben diese Stimmung. Immer mehr Angehörige und Stadtbewohner statten dem kleinen aber feinen Markt einen Besuch ab.

Zu entdecken gab es viel: Von Filz-, Näh- und Tonarbeiten über Schmuck, Weihnachtskarten bis zu kreativ gestalteten Adventskränzen war die Auswahl groß. Im Mehrzweckraum der Einrichtung hatten die ehrenamtlichen Arbeitskreise des Johannesstifts im Rahmen des seit vielen Jahren beliebten Adventsbasars zahlreichen Hand- und Bastelarbeiten ausgestellt und zum Kauf angeboten. „Gestrickte Socken und Kissen gehen immer“, sagte die Vorsitzende, Ursula Schönrath. Die Arbeitskreismitglieder sind das ganze Jahr aktiv, so dass den interessierten Käufern die Auswahl wieder schwer fiel. Der Bücherbasar und die große Tombola mit vielen Preisen waren ebenso im Raum untergebracht.

Im Foyer saßen die „Bergischen Woll-Taten“, Karin und Janina Dünner, an ihren Spinnrädern. Im Außenbereich bestaunten die Besucher die selbstgemachten Krippen von Hans W. Carlson, das Angebot der Hospizgruppe, die Öle und Gewürze der Stift-Azubis sowie die liebevoll hergestellten Dekorationsartikel des Gerda-Franke-Kindergartens. „Einige Sachen haben wir mit den Kinder gebastelt, einige haben Eltern gespendet oder sind in der Weihnachtswerkstatt entstanden“, berichtete eine der Erzieherinnen. Besonders gut kamen die stilisierten Engel aus Holzscheiten wie auch die Mini-Krippe im Einmachglas an. „Es ist immer wieder interessant hier auf dem Markt“, sagte Irmtraud Fiebig, die zu den treuen Besuchern zählt und das Angebot bestaunte. Einen Ski, dekoriert mit Tannengrün, Zapfen und Lichterkette, kaufte Erika Schmitz. „Das ist wirklich toll gemacht“, freute sie sich über die neue Errungenschaft.

Auch hungern mussten die Weihnachtsmarktbesucher nicht. Die Johannesstift-Küche bot hausgemachte Eintöpfe an, der Freundeskreis verkaufte Würstchen vom Grill. Zum ersten Mal war Dirk Haybach mit frisch geräucherten Forellen auf dem Weihnachtsmarkt am Johannesstift vertreten. Der Duft des Räucherofens zog sich über den gesamten Markt. Am Samstag wie auch am Sonntag gab es musikalische Einlagen. So sangen die Kinder der angeschlossenen Kindertagesstätte Weihnachtslieder. Am Sonntag spielten die Musikfreunde Grunewald.

Wie viel Aufwand hinter der Veranstaltung steckt, lässt sich nur erahnen. „Das funktioniert nur, weil alle zusammenarbeiten“, äußerte sich Sabine Müller überzeugt. Der Erlös aus den Standmieten und dem Verkauf der Arbeitskreise und des Freundeskreises Johannesstift kommt wieder den Bewohnern des Stifts und auch den Kinder der Tagesstätte zugute.