Hückeswagen: Die Zukunft ist erneuerbar

Hückeswagen : Die Zukunft ist erneuerbar

In einer neuen BM-Serie, die bis zum 11. Februar läuft, beleuchten wir eines der spannendsten Themen unserer Zeit. Erneuerbare Energie aus der Region und für die Region spielt dabei die zentrale Rolle.

Schlagworte sind in den zurückliegenden Wochen im Zusammenhang mit der Energieversorgung in Hückeswagen und der heimischen Region viele gefallen. Von "lokaler Energiewende" war da zum Beispiel die Rede. Und das steckt konkret dahinter: Die drei bergischen Kleinstädte Hückeswagen, Wermelskirchen und Wipperfürth wollen in Zukunft verstärkt auf die Energiegewinnung vor Ort setzen. Und dabei auf nachhaltige Energien.

Die "lokale Energiewende" haben die Bürgermeister der drei Städte — Uwe Ufer (Hückeswagen), Eric Weik (Wermelskirchen) und Michael von Rekowski (Wipperfürth) — in einer Pressekonferenz zu Jahresbeginn zum großen gemeinsamen Ziel erklärt. Mit im Boot ist dabei die Bergische Energie und Wasser GmbH (BEW) als Energieversorger aller drei Städte.

Energieversorger als Vorreiter

In dem regionalen Versorgungsunternehmen können die Städte unmittelbar Einfluss nehmen, denn sie sind neben der Rhenag Hauptgesellschafter der BEW mit Sitz in Wipperfürth und Niederlassung auch in Hückeswagen. In dieser Funktion wünschen sich die Bürgermeister auch eine zunehmende Unabhängigkeit der BEW von den früher einmal allmächtig erscheinenden Stromkonzernen.

"Bis zum Jahr 2020 muss der Durchbruch da sein. Das sind noch neun Jahre", sagt Uwe Ufer. Und sein Amtskollege Eric Weik ergänzt: "Nicht nur Energiefragen, sondern der ganze Bereich der Ökologie ist ein existenzielles Zukunftsthema für unsere Stadt und die Region." Beide Bürgermeister unterstützen die BM-Aktion zur Serie "Nachhaltige Energie aus der Region".

Ab heute gibt die BM im Rahmen der über zwei Wochen laufenden Serie einen umfassenden Überblick zum Thema "Nachhaltige Energieversorgung in der Region". So wird unter anderem die nahe liegende Frage beantwortet, welche Arten von regenerativen Energien es generell gibt und wie hoch deren Potenzial konkret in der Region ist. Klar ist: Für die BEW wird es in der nächsten Zeit eine große Herausforderung sein, die Netze für die neuen dezentralen Energiequellen aufnahmefähig zu machen.

In der Serie kommen BEW-Techniker zu Wort, die erklären, wie das Stromnetz überhaupt aufgebaut ist und was nun konkret verändert werden muss. Doch die wichtigste Rolle wird der Verbraucher spielen, der in Zukunft auch potenzieller Stromerzeuger und nicht nur -kunde sein könnte. Was kann er heute schon tun, damit aus seiner Steckdose "grüner Strom" fließt? Und wie funktioniert das mit dem neuen Tarif "BEW green" von Greenpeace Energy? Lohnt sich nach der Kürzung der Solarförderung noch eine Photovoltaikanlage auf dem Dach?

Die BM lässt Experten zu Wort kommen, die sich in der Region bereits als Pioniere der Erneuerbaren Energien betätigt haben. Und das zu einer Zeit, als der Begriff vielen noch ein Fremdwort war.

Ganz nebenbei können die Leser auch noch attraktive Preise gewinnen, die nach Abschluss der Serie ausgelost werden (s. Text unten).

Frage des Tages

Alle Teile der Serie finden Sie nach Veröffentlichung in der BM auch im Internet unter www.rp-online.de/hueckeswagen

(RP)
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