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Hückeswagen: Die Kölner Straße verändert ihr "Gesicht"

Hückeswagen : Die Kölner Straße verändert ihr "Gesicht"

Seit zweieinhalb Wochen ist die Kölner Straße im Bereich des Neubaugebiets "Weierbachblick" komplett gesperrt. Dort werden die Gehwege hergestellt, die Fahrbahn erhält demnächst ihre letzte Asphaltschicht.

Hier ist absolut kein Durchkommen möglich - zumindest nicht für normale Autos. Lediglich schwere Geländewagen hätten eine Chance, die Kölner Straße zwischen den Einmündungen Max-Bruch- und Bartokstraße zu bewältigen. Aber auch das ist schwierig, weil zum einen rot-weiße Baken und zum anderen Baufahrzeuge wie ein Bagger den Weg versperren. Im Bereich des Reitstalls verändert sich für insgesamt 150 000 Euro das Aussehen der Kölner Straße.

Auf der Seite des Neubaugebiets "Weierbachblick" wird der Gehweg in Verlängerung des bereits vorhandenen errichtet. Dazu entstehen auf der Kölner Straße weitere sogenannte Aufpflasterungen und Beete mit Bäumen zur Verkehrsberuhigung. Auch neue öffentliche Parkplätze werden entlang der Gemeindestraße gebaut und die noch fehlenden Straßenlaternen aufgestellt und angeschlossen. Zum Abschluss wird dieses Teilstück der Kölner Straße neu asphaltiert.

"Wir hoffen, dass Ende des Monats die Schwarzdecke aufgebracht werden kann", sagte Dieter Klewinghaus, Leiter des Regionalen Gebäudemanagements bei der Stadt. Bis die Kölner Straße dann aber wieder für den Verkehr freigegeben werden kann, wird es womöglich noch ein paar Tage länger dauern. Klewinghaus geht davon aus, dass die Autos spätestens in der zweiten Dezemberwoche die Kölner Straße wieder durchgehend befahren können.

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Danach geht's dann mit den Bauarbeiten im dritten und letzten Bauabschnitt des "Weierbachblicks" weiter, wo der Endausbau der Straße angegangen werden soll. Dann wird die Bartokstraße, die in großen Teilen bislang nur eine bessere Schotterpiste ist, asphaltiert. Auch dort werden die fehlenden Bürgersteige gepflastert. "Sie werden aber nicht durch einen Bordstein von der Fahrbahn abgegrenzt", betonte Klewinghaus. Schließlich seien die Straßen im Neubaugebiet Spielstraßen, auf denen maximal Schrittgeschwindigkeit erlaubt ist. Dennoch werden auch dort weitere Aufpflasterungen eingebaut, die zu schnell fahrende Autos bremsen sollen. Wenn vor allem das Wetter mitspielt, könnte der Endausbau schon nach zwei bis drei Wochen beendet sein - also noch vor Weihnachten.

Die Anwohner müssen unter Umständen, mit der einen oder anderen Änderung rechnen. Denn im Gegensatz zu den ursprünglichen Plänen steht beispielsweise nicht jede Garage so, wie anfänglich gedacht. Entsprechend müssen beispielsweise die abgesenkten Bordsteine gesetzt, die Parkplätze oder die Baumbeete angelegt werden. "Wir haben mit den Anwohnern über die neuen Pläne gesprochen", sagte Klewinghaus.

Dabei seien manche Wünsche beachtet worden, aber nicht alle. Bei den Bäumen war das nicht ganz einfach. Klewinghaus: "Nicht jeder will unbedingt einen Baum vor seinem Haus und damit Laub auf dem Grundstück haben."

(RP)