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Corona-Fall in Katholischer Kita „Am Kamp" in Hückeswagen

Corona-Pandemie in Hückeswagen : Corona-Fall in Katholischer Kita „Am Kamp"

In der Schildkrötengruppe der katholischen Kita Am Kamp wurde am Mittwoch eine Erzieherin positiv auf das Coronavirus getestet. Als unmittelbare Reaktion wurde die Kita geschlossen und alle drei Gruppen sowie die Mitarbeiter nach Hause geschickt.

Schlechte Nachrichten für die katholische Kita St. Mariä Himmelfahrt. „In der Schildkrötengruppe wurde am Mittwoch eine Erzieherin positiv auf das Coronavirus getestet“, sagt der Verwaltungsleiter des Pfarreienverbands Hückeswagen-Radevormwald, zugleich Kita-Träger, Henry Wuttke. Als unmittelbare Reaktion habe man die Kita geschlossen und alle drei Gruppen sowie die Mitarbeiter nach Hause geschickt. „Wir haben uns direkt an das Gesundheitsamt gewendet. Dort hat man uns gesagt, dass nur die betroffene Gruppe in häuslicher Quarantäne bleiben muss“, sagt Wuttke. Die anderen beiden Gruppen würden somit ab Donnerstag wieder den Betrieb aufnehmen.

Als weitere Folge werde das Gesundheitsamt nun Termine für Testungen der Kinder und Erzieherinnen vereinbaren. „Den Familienangehörigen wird eine freiwillige häusliche Isolation bis zum negativen Testergebnis empfohlen, allerdings wird auch ein negatives Testergebnis die Quarantänedauer der unmittelbar Betroffenen nicht verkürzen“, teilte das Gesundheitsamt des Kreises mit.

Bei der katholischen Kita handelt es sich um die dritte Einrichtung im Pfarreienverband, bestätigt Wuttke. „Es waren auch schon die Kita St. Marien in Radevormwald und die Ökumenische Kita St. Katharina in Hückeswagen von Corona betroffen“, sagt er. So gesehen habe man schon eine gewisse Erfahrung im Umgang mit dem Virus.

Aktuell sind kreisweit 705 Menschen positiv auf das Coronavirus getestet worden, die 7-Tages-Inzidenz beträgt 152,9. In Hückeswagen gibt es 14 Corona-Fälle. Von den 705 Infizierten werden 84 stationär behandelt, davon werden acht beatmet. Außerdem ist eine weitere Person gestorben, die zuvor positiv getestet worden war. Dabei handelt es sich um eine 94-jährige Frau aus Gummersbach. Seit Beginn der Pandemie sind kreisweit 49 Personen gestorben.

(wow/rue)