Hückeswagen Bürgerbus ist auf der Zielgeraden

Hückeswagen · Das Ziel ist abgesteckt: Am 1. Juli soll der Hückeswagener Bürgerbus nach über einjähriger Vorbereitungsphase erstmals an den Start gehen – und von da an regelmäßig die eigens dafür eingerichteten Haltestellen im Stadtgebiet anfahren. Vorher gibt's noch eine öffentliche Präsentation: Am Samstag, 12. Juni, will der Bürgerbus-Verein den Bus vor der Glashalle am Etapler Platz den Hückeswagenern vorstellen (ab 10 Uhr).

Das Ziel ist abgesteckt: Am 1. Juli soll der Hückeswagener Bürgerbus nach über einjähriger Vorbereitungsphase erstmals an den Start gehen — und von da an regelmäßig die eigens dafür eingerichteten Haltestellen im Stadtgebiet anfahren. Vorher gibt's noch eine öffentliche Präsentation: Am Samstag, 12. Juni, will der Bürgerbus-Verein den Bus vor der Glashalle am Etapler Platz den Hückeswagenern vorstellen (ab 10 Uhr).

Noch ist viel zu tun

"Bis zum Start muss allerdings noch vieles erledigt werden", schreibt Michael Böhl, einer der Organisatoren aus dem Stadtmarketing und Mitbegründer des Trägervereins. Konkret heißt das: Schulung der Fahrer durch die OVAG, Erledigung aller Formalitäten für die Fahrer, Aufstellen der Haltestellen durch den städtischen Bauhof, Montage der Fahrpläne, Zulassung des Busses, Anbringen der Werbung. . .

Ist der Kleinbus mal nicht im Einsatz, wird er seinen festen Stellplatz auf dem Gelände der Firma Pflitsch am Mühlenweg haben. Vor der ehemaligen Auto-Werkstatt Lebe parken die Fahrer den Bus und holen ihn dort auch für die Touren ab. "Gemeinsam mit dem Haus Pflitsch wurde hier eine sehr gute Lösung für Sommer und Winter gefunden", freut sich Böhl.

Die Fahrer, der Vorstand und Mitglieder des Bürgerbus-Vereins seien jetzt, also auf der "Zielgeraden", im Dauereinsatz, schreibt er. Vor allem gelte das für diejenigen, die die Dienst- und Fahrpläne aufstellen, aber auch für das Team, das sich um den Bus selbst kümmert. Alle Hückeswagener sind eingeladen, ihn bei der Präsentation am 12. Juni zu besichtigen. Böhl: "Vorstand und Fahrer stehen dann gerne auch zu Auskünften und Gesprächen bereit."

Auch Mitgliedsanträge werden dann ausliegen. Wer Mitglied im Verein wird, unterstützt darüber auch finanziell ein Projekt, das letztlich allen Hückeswagenern zugute kommen soll. Vor allem natürlich denen, die kein eigenes Auto haben und trotzdem innerhalb von Hückeswagen mobil sein wollen.

Viele haben mit angepackt

Böhl: "Mitglieder, Fahrer und Gönner werden auch in naher und ferner Zukunft benötigt. Jetzt gilt es die Daumen zu drücken, damit es wirklich ab Anfang Juli losgehen kann." Der Vorstand sei bester Hoffnung, dass bis dahin alles klappt. Stellvertretend für ihn schreibt Michael Böhl weiter: "Ein erster Dank geht bereits jetzt an alle, die das Projekt ideell und finanziell unterstützen und bewerben. Denn ohne diese Hilfe wäre nichts gelaufen."

(RP)
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