Heisser Draht: Breitere Parkplätze für den Etapler Platz

Heisser Draht : Breitere Parkplätze für den Etapler Platz

Der große Familien-Van parkt auf dem Etapler Platz ein. Eine Parklücke ist noch frei, doch viel Platz hat die Mutter nicht, um ihr Kind aus dem Kindersitz herauszuholen. Denn die Autos links und rechts stehen zwar vorschriftsmäßig in ihren Parkbuchten. Doch weil die Parkplätze gerade einmal 2,30 Meter breit sind, ist es einfach eng.

Anfang der 70er Jahre, als die Vorgaben für die Breite von Parkplätzen erstellt wurden, waren selbst die Limousinen noch schmaler als die heutigen Fahrzeuge. Vor allem Geländewagen, SUVs und Vans sind in die Breite gegangen. Deshalb müssten eigentlich breitere Parkbuchten her. Das jedenfalls forderte Richard Marquardt jetzt am "Heißen Draht" der BM.

Der Leser hat vor allem die Neugestaltung des Etapler Platzes im Blick. Im Frühjahr will Investor Martin Schommer mit dem Neubau eines Gebäudes auf dem ehemaligen Raiffeisen-Gelände beginnen. Im Zuge dessen wird der Etapler Platz neu gestaltet. "Dann sollte die Stadt darauf achten, dass die Parkplätze 2,50 Meter breit werden", schlug Marquardt vor. Denn die derzeitige Enge sorge häufig dafür, dass Eltern ihre Kinder nur mühevoll von der Rückbank holen könnten und dass beim Aufreißen der Türen diese gegen das nebenstehende Auto prallen, so dass dort Dellen hinterlassen werden. Der BM-Leser verwies auf den Parkplatz vor dem Edeka-Markt in Wiehagen, wo die Parkbuchten bereits breiter wären.

Sein Wunsch wird realisiert. Das versicherte Bauamtsleiter Andreas Schröder auf BM-Anfrage: "Wir werden die neuen Parkplätze mit einer Breite von 2,50 Meter anlegen." Das sei aktueller Standard.

Richard Marquardt hat aber noch eine Idee. Denn weil nach der Umgestaltung des Etapler Platze weniger Parkfläche zur Verfügung stehen wird, sei jeder Parkplatz wichtig. Er fragte daher: "Warum muss die Nebenverkehrsstelle des Straßenverkehrsamts mitten in die Stadt? Dadurch werden doch nur unnötig Parkplätze belegt." Die Hauptstelle in Gummersbach sei außerhalb des Stadtzentrums angesiedelt worden. Das müsste doch auch in Hückeswagen machbar sein.

Die Kreisverwaltung ist jedoch froh, dass sie mit ihrer Nebenstelle auch zukünftig zentral in Hückeswagen anzutreffen sein wird. "Der Standort dort ist etabliert", sagte Kreis-Sprecherin Iris Trespe auf Anfrage der BM. In Gummersbach sei zudem die Verkehrsdichte viel höher, weil die Hauptstelle den Großteil des Kreises abdecke.

(RP)
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