Hückeswagen: BM-Gewinner auf Shuttle-Tour

Hückeswagen : BM-Gewinner auf Shuttle-Tour

Sechs BM-Leser hatten bei einem Gewinnspiel in der vorigen Woche Shuttel-Fahrten im Viererbob gewonnen. Gesteuert von einem Profi-Piloten und einem Bremser hinten im Bob ging's am Freitag durch den "Eiskanal".

Gisela Heinrich war begeistert: "So schnell bin ich noch nie das Island runtergekommen", sagte die 59-Jährige am Freitag gut gelaunt. Sie war eine der sechs Gewinner, die bei der Auslosung der Bergischen Morgenpost eine Shuttle-Fahrt im Sommerbob gewonnen hatten.

Karl Angerer an den Lenkseilen

Die anfängliche Anspannung der Mitfahrer legte sich schnell, denn der Pilot ganz vorne im Viererbob war kein Geringerer als Karl Angerer. Der Deutsche Meister und Vize-Weltmeister im Viererbob von 2011, der schon am Mittwoch in Hückeswagen angereist war, übernahm die Shuttle-Fahrten bei Sonnenschein und mit sichtlich guter Laune. "Ich bin immer wieder gerne hier", sagte der trainierte Sportler und machte den Bob startklar für die nächste Fahrt.

"Der Angerer ist ein super Typ", meinte auch Werner Radermacher. Eigentlich hatte seine Frau Maria am Gewinnspiel teilgenommen. Selbst mitfahren wollte sie jedoch nicht. "Sieh es als vorzeitiges Vatertagsgeschenk", hatte sie lachend zu ihrem Mann gesagt. Für den 71-Jährigen war es nicht die erste Fahrt in einem Bob. "Ich bin schon am Königssee im Eiskanal gefahren", erinnerte sich der Hückeswagener. Diese Fahrt lag jedoch schon mehr als 30 Jahre zurück.

Am Freitag startete Radermacher seine Fahrt auf Rollen auf der Islandstraße etwas unterhalb des Kultur-Hauses Zach. Bis zur Bahnhofstraße kam der Bob mit knapp 60 Stundenkilometern gehörig auf Fahrt. "Der Bob driftet ganz schön weg in der Kurve", bemerkte Radermacher im Anschluss. Beim Rennen der Zweierbobs, die auf der Marktstraße starteten und kräftig angeschoben wurden, war die Geschwindigkeit noch mal rund 25 km/h höher.

Nun wissen die Mitfahrer auch, wozu das Tragen der Helme nötig ist: "Ich habe mir in der Kurve den Kopf gestoßen", sagte Jörg Schuschke, der von der Fliehkraft überrascht wurde. Dennoch hätte für den Mitarbeiter der Stadtverwaltung die Fahrt ruhig noch etwas schneller sein können.

"Tolle Aktion der BM"

Die Fahrt der BM-Gewinner hielten Familienangehörige am Rand der Strecke mit dem Fotoapparat fest. Auch Karl Angerer stand gerne für ein gemeinsames Zielfoto bereit. "Das war eine tolle Aktion von der BM", waren sich die Gewinner einig. Auch wenn die Fahrt inklusive Vorbereitung nur wenige Minuten dauerte, interessant war sie allemal.

(heka)
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