Hückeswagen: BM bietet Zeitungswerfen beim Weltkindertag an

Hückeswagen : BM bietet Zeitungswerfen beim Weltkindertag an

Die Stadt lädt für Donnerstag auf die Bahnhofstraße und die untere Islandstraße ein. 24 Anbieter machen mit.

Die Bahnhofstraße und die untere Islandstraße verwandeln sich am Donnerstag, 10 bis 16 Uhr, in ein Spiel- und Erlebnisparadies für alle Kinder. Die Stadt lädt zum Weltkindertag ein - "mit tollen Aktionen, Spiel, Spaß und Spannung", heißt es in der Ankündigung. Die Mädchen und Jungen dürfen sich auf viel Abwechslung freuen. Die BM lädt dabei zu einem Zeitungswurfspiel ein, bei dem Zeitungsrollen in ein imaginäres Fenster geworfen werden müssen.

Mit dabei sind auch die Polizei, der Wupperverband, das Spielmobil Oh Larry, die Kita Johannesstift, die Rollende Waldschule, die Kita Kreuzkirche, eine Hüpfburg (Jugendzentrum), die BEW (Wasserbar), GGS Wiehagen, Raiffeisenbank, Hotel Kniep, Therapiezentrum (Fühlwand), Kirche Heidenstraße, Awo-Kita, DJ Markus, Kirche Scheideweg, Suppenküche Krause, Gotteshütte, Bündnis 90/Die Grünen, Gefährdetenhilfe (Soccer-Feld), Klettergarten (Segway), "life-ness" (Walking Act) und der Freundeskreis der Stadtbücherei.

Erstmals teilnehmen werden die Landfrauen, die eine Kuh zum Selber-Melken mitbringen, und die Bauern, die an der unteren Islandstraße zwei große landwirtschaftliche Geräte aufstellen und den Güllekreislauf erklären wollen.

Die Geschichte des Weltkindertages in Hückeswagen begann vor zehn Jahren auf dem Etapler Platz, später ging es auf den Schlossplatz und 2015 auf die Bahnhofstraße. "Damals wollten wir die Attraktivität steigern und Einzelhandel, Wochenmarkt und Weltkindertag zusammenbringen, was aber aus Platzgründen nicht gelungen ist", berichtet Fachbereichsleiter Michael Kirch. Der Weltkindertag sollte mitten in der Stadt bleiben, litt 2016 aber unter extrem kalten Wetter.

Da die Veranstaltung von der Planung und Organisation sehr aufwendig sei, hoffe die Stadt auf einen großen Zuspruch. Alle Schulen und Kindergärten wurden vor den Sommerferien informiert, so dass gut 1000 Mädchen und Jungen von dem Programm profitieren könnten. Deshalb hofft Stadtjugendpflegerin Andrea Poranzke auf eine gute Resonanz, obwohl sie schön häufiger hörte, dass Schulen keine Zeit haben, lieber Unterricht machen oder erklären, dass doch gerade erst das Altstadtfest vorbei sei. "Wenn die Beteiligung den hohen Aufwand nicht rechtfertigt, müssen wir uns natürlich Gedanken machen, ob es eine solche Veranstaltung in Zukunft noch geben kann", sagte Kirch. Immerhin biete der Weltkindertag als Plattform eine Chance für Vereine, Schulen und Kindergärten, sich zu präsentieren, für sich zu werben und Nachwuchs zu finden.

"Wir wollen alle einbinden", sagte Poranzke. Ihr Eindruck: Alle Aktionen mit Bewegung kommen bei den Kindern immer gut an. "Viele Teilnehmer verraten auch im Vorfeld nicht, was sie machen und überraschen uns", sagte sie.

Kirch betont, dass die Stadt gezielt auf die Schulen zugegangen sei, um für den Tag zu werben. "Wir machen das für die Kinder", sagte er. Außerdem gebe es einige Aktionen, die sich bestens in den Unterricht integrieren ließen. "Kinder sind unsere Zukunft, deshalb wollen wir dafür Sorge tragen, dass es ihnen gut geht", sagte Andrea Poranzke.

(RP)
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