Hückeswagen: Baustelle Peterstraße am 2. August beendet

Hückeswagen : Baustelle Peterstraße am 2. August beendet

Die Arbeiten an der Sanierung der Klingelnberg-Stützmauer liegen im Zeitplan; am 26. Juli sollen sie abgeschlossen sein. Danach werden auf der Peterstraße noch Kanaldeckel saniert. Ab dem 2. August fließt der Verkehr wieder zweispurig.

Der Ärger ist bei vielen Autofahrern, die täglich durch das Nadelöhr an der Baustelle auf der Peterstraße müssen, längst einer gewissen Resignation gewichen. Sie können ohnehin nichts ändern und müssen so lange im Stau stehen, bis die Ampel auch für sie auf Grün springt. Immerhin ist ein Hoffnungsschimmer in Sicht: In knapp vier Wochen ist die Baustelle und damit auch die Verkehrsregelung der Ampel in Höhe der Firma Klingelnberg Geschichte. Dann ist nicht nur die neue Stützmauer entlang des Firmengebäudes fertiggestellt, auch werden die Kanaldeckel auf diesem 120 Meter langen Teilstück der B 237 erneuert sein.

Rückblick: Am Abend des 20. März ließen die Stadt und das Straßenverkehrsamt des Kreises die rechte, ins Zentrum führende Fahrbahn zwischen dem Pförtnerhäuschen und dem Eingang zur Betriebskrankenkasse mit Warnbaken absperren. Seit dem 21. März regelt eine Baustellenampel den Verkehr. Weil die Stützmauer entlang des Firmengebäudes einsturzgefährdet war, musste die Fahrbahn umgehend gesperrt werden. Ansonsten hätte der Druck der Fahrzeuge, vor allem der tonnenschweren Lkw, dafür sorgen können, dass die Mauer tatsächlich zusammenbricht. Wenige Tage später begannen die Bauarbeiten. Diese waren ohnehin für 2013 vorgesehen, mussten aber aus aktuellen Gründen vorgezogen werden.

"Wir sind im Zeitplan", versicherte Marketing-Leiterin Sandra Winter auf Anfrage der BM. Spätestens am 26. Juli werden die Arbeiten beendet sein, bestätigte gestern auch Vitor Estradas von der Liegenschaftsverwaltung des Unternehmens. Bis dahin seien alle sechs Felder mit neuen Stützwänden versehen.

"Die neue Mauer wird über Jahrzehnte hinweg keine Probleme mehr bereiten", zeigte sich Estradas sicher. Denn Klingelnberg ließ vor der maroden Mauer nicht nur eine stabile neue bauen, sie verstärkte diese auch mit Lisenen. So wurde in jedem Feld die Mauer mit Querversteifungen aus Beton und Stahl versehen, die sie unter mit dem Fundament und oben mit der ersten Geschossdecke verbindet. Dafür waren zuvor Löcher ins Fundament und die Geschossdecke gebohrt worden. Diese Konstruktion soll nun den Belastungen durch den Verkehr standhalten.

Doch wenn diese Bauarbeiten beendet sind, müssen die Autofahrer noch eine weitere Woche Geduld aufbringen. Denn dann wird die andere Fahrbahnseite gesperrt, weil die Stadt die Kanaldeckel erneuern lässt. Die jetzigen klappern, wenn Autos darüber fahren. Sie sollen nun wieder festgesetzt werden, berichtete Michael Henseler vom Bauamt der Stadt. "Dafür müssen wir aber die Fahrbahn sperren." Im Bereich der Baustelle wurden bereits einige Kanaldeckel erneuert. Im Laufe des 2. August sollen dann die Baustelle und die Ampel abgeräumt und der Verkehr wieder für beide Spuren freigegeben werden.

(RP)
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